Schwarze Stempelkissen im Vergleich

Aus gegebenem Anlass möchte ich gerne meine Erfahrungen mit schwarzen Stempelkissen hier teilen.

Für Aquarell und Buntstifte:

Versafine Onyxblack:

+ extrem sattes Schwarz
– fasert bei Kraftpapier total aus
– gestempelte Linien eher dick
– verschmiert auf Baumwoll-Aquarellpapier
– trocknet sehr langsam
– trocknet extrem schwer auf Farbstiften (nach über 20 Stunden Trockenzeit immer noch nass an manchen Stellen)

StampinUp Archival Basic Black:

+sattes Schwarz
+zarte, gestochene Linien auf Kraftpapier, Copicpapier, Aquarellpapier
+trocknet schnell
~warmes Schwarz
– Produktion wurde eingestellt (Neeeeeeeeeeeeeein, warum nur StampinUP???)

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Auf Arches 100% Baumwolle Aquarellpapier schneidet StampinUp Archival Basic Black mit Abstand am besten ab! Wenn man mit dem Handballen bei den anderen Farben auf die gestempelten Linien kommt, hat man einen Abdruck drauf! Das ist ein absolutes No-Go und hat mir schon ein ganzes Bild zerstört.

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Versafine Onyx Black auf Kraftpapier: Linien zerfasern, das Schwarz wirkt hart und bekommt nach zwei Tagen einen gelben Rand.

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Vergleich Kraftpapier: Auch hier ist das Basic Black Archival von StampinUp eindeutig der Gewinner.

Die zwei möchte ich gerne ausprobieren, aber sind leider wieder mal ausverkauft:

Ranger Archival Ink Black:

Gina K Amalgam Ink:

Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrung damit und möchte sie uns in den Kommentaren mitteilen?

Fazit:

Ich habe StampinUp geschrieben das Archival Basic Black wieder einzuführen, aber es braucht mehr Befürworter. Wenn ihr also auch wieder dieses ultratolle Stempelkissen am Markt haben wollt, schreibt ihnen doch bitte, bitte auch! Unter:

support[Klammeraffe]stampinup[Punkt]com

Für Alkoholmarker:

Memento Tuxedo Black:

+ verschmiert nicht bei Kontakt mit Copics (Alkoholmarker)
+ verunreinigt nicht die Spitzen heller Copics
– wird von neuen Clearstamps oft schlecht angenommen (Farbe perlt ab)
– Farbe ist eher eher dunkelgrau als schwarz

My Favorite Things Extreme Black:

+ verschmiert nicht bei Kontakt mit Copics (Alkoholmarker)
+Farbe ist wirklich schwarz
+wird von neuen Clearstamps gut angenommen (Farbe perlt nicht ab)
– verunreinigt die Spitzen heller Copics

Gina K Amalgam Ink:

Möchte ich dringend ausprobieren, wurde dessen aber leider noch nicht habhaft. Ist nämlich nicht leicht zu bekommen.

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1) MFT Extreme Black Hybrid Ink Pad 2) Memento Tuxedo Black

Fazit:

Noch habe ich kein befriedigendes Stempelkissen für Alkoholmarker gefunden und hoffe bald noch Erfahrungen mit dem Gina K Amalgam Ink nachreichen zu können, die mich voll überzeugen…

Dokumentenkamera Optoma DC450

Seit langem überlege ich eine Lösung, um meinen Schreibtisch von oben zu filmen. Das stelle ich mir für sämtliche Anleitungen, die ich für die Schule fabriziere, unheimlich praktisch vor. Bei meinen Internetrecherchen bin ich auf das Konzept der Dokumentenkamera gestoßen, die prinzipiell genau das bieten soll, was ich mir gewünscht habe: Ich möchte meinen Tisch hochauflösend von oben filmen und das Livebild auf dem Bildschirm vor mir sehen und steuern können.

Lange habe ich mit der Optoma DC450 geliebäugelt und endlich bestellt. Heute möchte ich euch meine Erfahrungen damit vorstellen. Ich schicke vorweg, dass ich die Kamera nicht auf Herz und Nieren getestet habe, da mir so viele Punkte gleich auffielen:

Kurzzusammenfassung:

Optoma DC450 – 8 Megapixel XGA/UXGA/720p/1080i USB LED HDMI

++ Verarbeitung
++ Idee
++Konstruktion
+ Kamerabild bei Kamerakopf um 90° drehbar (ich dachte 360°)

-Farben total übersättigt und dunkel
-Einstellungsmöglichkeiten relativ gering
— Videoqualität (Auflösung theoretisch Full HD, praktisch ?)
–Audioqualität (scheppert)
–Framerate (theoretisch bis zu 30 fps, aber praktisch entstehen bei jeder Bewegung „Schlieren“ im Bild)
–nur VGA-Kabel, kein HDMI zu Mini-HDMI-Kabel, sondern nur ein Mini-HDMI-Adapter
–einmal ohne Ton aufgenommen ohne ersichtlichen Grund oder Hinweis

Lange Ausführung:

Hach, ich wollte sie lieben, aber sie hat mich so enttäuscht. Aber kommen wir einmal zu den positiven Aspekten: Die Optoma DC450 wurde mit qualitativ hochwertigen Materialien verarbeitet. Der Schwanenhals ist mit einem sehr samtigen und flexiblen Kunststoff ummantelt, der das Verstellen der Höhe zu einem angenehmen Erlebnis macht. Auch das Konzept des superflexiblen Schwanenhalses mit dem dynamischen und platzsparenden Kamerakopf ist genial und gut ausgeführt. Ich finde es auch super, dass die Kamera, das Bild gleich so aufnimmt, dass das Bild nicht am Kopf, sondern richtig gedreht erscheint – zwei Daumen hoch! Die Idee, das man das Kamerabild direkt an der Kamera drehen kann, fand ich auch sensationell, aber dann fand ich heraus, dass diese Funktion leider nur 90° umfasst, statt 360° wie ich dachte. Für meine Zwecke konnte ich auch den Kamerakopf hoch genug stellen und die Gesamtkonstruktion nahm mir nicht zu viel Platz weg – top!

LEIDER, sind mir auch von Anfang an große Negativpunkte aufgefallen. Schon beim Auspacken fiel mir ein fehlendes HDMI-Kabel auf. Das wurde nicht vergessen, das zählt nicht zum Lieferumfang, nur ein VGA-Kabel (in welchem Jahrtausend wurde das Gerät produziert?!). Dafür ist ein Adapter von HDMI auf MINI-HDMI dabei, da das Gerät einen MINI-HDMI-Ausgang hat. Adapter brauchen immer Platz und machen das Gerät weniger flexibel, man müsste also ein HDMI zu MINI-HDMI-Kabel haben, was nicht jeder Haushalt aufweist.

Die Voreinstellung der Videos ist auch ziemlich niedrig, weswegen ich das gleich in den Einstellungen der Software Smart DC umgestellt habe:

Smart DC Auflösung

Das hat zwar die Auflösung ein bisschen besser gemacht, aber an der Tatsache, dass meine Hand „Schlieren im Bild“ machte, nichts geändert. Eigentlich sollte die Kamera bis zu 30 Frames per Second aufnehmen können und damit sollte das auch nicht passieren. Aber auch die Umstellung von Erfassen: Einzeln auf Erfassen:Kontinuierlich änderte an dieser Tatsache nichts. Dabei wird man gewarnt, dass leistungsschwächere Computer diese Einstellung vielleicht nicht verarbeiten können. Bei einem Windows-Leistungsindex von 7,7 erwarte ich mir aber keine Probleme.

Auch die Farbsättigung und Dunkelheit des Bildes war sehr hoch, die musste ich bei „Helligkeit erhöhen“ ziemlich raufschrauben.
Auch beim Ton sind mir große qualitative Mängel aufgefallen. Obwohl das Mikro am Standfuß der Kamera installiert ist, muss man leise reden, bei einer Entfernung von 50 cm und es scheppert immer noch.
Das war das Beste, was ich zusammengebracht habe, trotz aller Einstellungsänderungen:

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Foto (1920×1080, aufgehellte Farben in der Smart DC Software, Sättigung nicht reduzierbar)

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Hinkendes Vergleichsbild, weil bei Tageslicht aufgenommen und stark verkleinert, mit meinem iPhone 6 Plus. Trotzdem erkennt man auf ersten Blick den starken Unterschied

Ich habe versucht das Video auf YouTube raufzuladen, aber aus irgendeinem Grund wird das Bildmaterial ca.7x so schnell abgespielt als der Ton, was sehr komisch ist. Auch andere Versuche das Video hier darzustellen, haben leider nicht funktioniert. Ein Bekannter meinte, das Video würde von Youtube als Slowmotion erkannt und dementsprechend schnell abgespielt. Aber soweit ich weiß gibt es keine Slowmotion-Funktion bei dieser Kamera, aber das würde erklären warum sich bei jeder Bewegung „Schlieren“ bilden.

Habt ihr vielleicht eine Idee warum die Videos bei dieser Kamera so seltsam sind? Vielleicht ist euch auch schon mal so etwas passiert?
Habt ihr Erfahrungen mit Dokumentenkameras/Visualizern?

Ich wäre euch dankbar fürs Mitteilen eurer Erfahrungen! Mich hat dieser Ausflug in die Dokumentenkamera-Welt bekümmert, habe aber trotzdem die Hoffnung, dass vielleicht der Fehler bei mir lag.

Einen schönen Sonntag wünscht euch

Franziska Schriftzug 2

 

 

 

TeeFury: Erfahrung

Ich habe euch ja schon vor geraumer Zeit erzählt, dass ich vorhabe T-Shirts bei TeeFury  zu bestellen, da diese so einzigartig schöne Pop-Kultur Bilder zeigen.

Service: Das habe ich inzwischen auch gemacht. Internet-Reviews zum Trotz wurden meine Emails ausgesprochen schnell, freundlich und vor allem sinnvoll,  und zwar wiederholt, beantwortet.
Versand: Die Versandkosten waren  bei meiner Bestellung bei 150$ ungefähr 21$ was ich schwer in Ordnung finde. Der Versand selbst: Man bekommt wirklich keine Sendungsnummer, weswegen die Lieferung nicht verfolgbar ist. Weil ich eine lästige Nudel bin, habe ich nachgefragt und bekam heraus, dass mit APC versendet wird, aber es war mit der Sendungsnummer, die ich dann auch bekam, wirklich nur bis zu den Landesgrenzen verfolgbar. Es hat die vollen 6 Wochen gebraucht.
Auch Zoll war zu entrichten, ca. 35€.

Preise: Wer dort bestellen möchte, sollte die Augen offen halten, da es immer wieder ganz tolle Aktionen gibt. Ich habe mir dadurch über 30$ gespart. Ansonsten zahlt man von S bis XL 22$ und ab XXL 23$.

Qualität Stoff: Bei den figurbetonten Damen T-Shirts (Womens Fitted) bekommt man nur XXL, bei den normalen (Women) bekommt man bis 3XL. Warum das für halbwegs normal gewichtige Leute von Bedeutung ist? Weil das asiatische Größen sind. S-L ist bei denen XXL! Es empfiehlt sich wirklich ein gut sitzendes T-Shirt abzumessen und mit der Größentabelle zu vergleichen. Die ist praktischer Weise direkt über der Größenauswahl beim T-Shirt zu finden. Natürlich nur in Inch-Angabe…
Wenn man genau liest, findet man den kleinen Satz „Sizes may vary +/- one inch“. Da das 2,5 cm auf oder ab und vor allem pro Seite sind, kann das bis zu zwei Größen Unterschied bedeuten:

TeeFury Größen

Große Unterschiede der T-Shirt-Größen innerhalb der gleichen Größe (dreifache Wortwiederholung: 5! Setzen! ;P )

Die Stoffqualität ist sehr gut. Auch nach dem ersten Waschen (Handwäsche bei Waschmaschine) haben sie sich nicht verzogen. Sie werden auch als „preshrink“ bezeichnet und sollten durchs Waschen nicht mehr eingehen. Auch die Nähte sind ordentlich verarbeitet und auch der Kragen hat innen ein Schrägband, um die Naht zu verbergen. Vorbildlich!

Qualität Print: Und da kommen wir zu dem riesen, fetten Problem, das sich mir auftat: Ich finde den Druck grauenhaft! Total ausgewaschen und schon teilweise kaputt. Bei mir waren auch so seltsame Linien drin, die definitv nicht drin sein sollten. Fairer Weise muss ich sagen, dass alle zwei Befragten es überhaupt nicht so schlimm finden wie ich.

Auf den Fotos schaut der Kontrast der Drucke besser aus, als in Wirklichkeit:

Die Fotos wurden natürlich aufgenommen, bevor die Drucke jemals eine Waschmaschine von innen gesehen hatten. Ob die Drucke so halbtransparent (weiß ist nicht weiß) gehören, wurde mir leider nicht beantwortet, aber die Striche im Druck sind auf jeden Fall nicht richtig. Offensichtlich ist, dass die Drucke nicht mit Weiß unterlegt worden sind, um maximale Strahlkraft der Bilder zu gewährleisten, was für mich in diesem Fall ein Unding der Superlative ist! Ich habe sie ja wegen der Bilder gekauft! Also sollten die auch zur Gänze zur Geltung kommen! Die Kundenbilder auf der Seite sind leider nicht vergrößerbar und bei den Vorschaubildern der Tees wurden die Prints mit Photoshop reingeschnitten, damit sie nicht jedes Mal ein neues Foto schießen müssen. Ich kann also auch nicht so feststellen, ob das normal ist.

Fazit: Nachdem ich freundlich meinen Unmut über den schlechten Druck beim Kundenservice zum Ausdruck gebracht habe, wurde mein gesamter Einkauf samt Liefergebühren rückerstattet und ich musste nur den Zoll selbst bezahlen. Das ist herausragender Service!
Und ich verbleibe mit T-Shirts, die die hammermäßigsten Bilder tragen würden, die ein Fan tragen könnte, aber mit lausiger Druckqualität, von denen mir ein paar passen und ein paar nicht. Ich bin so traurig… Ich würde doch so gern mit Stolz geschwellter Brust mein Fantum zur Schau tragen.

Frage an euch: Habt ihr bei TeeFury auch mal bestellt? War bei euch der Print auch so grottig? Ich würde mich ausgesprochen über Antworten freuen!

Wer das alles gelesen hat ist ein Knaller! Danke für dein Interesse! ❤

Papertrey Ink

Hallooo!
Gut, dass man beim Schreiben meine Stimme nicht hört, dann würde man nämlich merken, wie krank ich gerade bin, was auch der Grund für den verzögerten Post ist, sorry! Da ich in letzter Zeit viele Firmen in Amerika ausprobiere und selbst dankbar für Reviews gewesen wäre, schreibe ich ein bisschen über meine Erfahrungen.
Vielleicht ist die eine oder andere Person unter Euch schon mal über die Firma Papertrey Ink gestolpert und hat sich ein, zwei Sachen von denen näher angeschaut. Mir ist es so gegangen und ich habe schwer geschluckt, als ich die Versandkosten gesehen habe (65$). Aber als sich über die Monate immer mehr an interessanten Produkten angestapelt hat, habe ich investiert und bei ihnen bestellt.
Sie haben einen sehr netten und schnellen Email-Service, das ist mir schon mal vorab, als äußerst positiv aufgefallen.

Versendet wird mit USPS von Cincinnati aus und ist im Normalfall verfolgbar. Ich verwende hierfür die Parcel Track-App und die Österreichische Post-App, denn im Normalfall sind die USPS-Pakete auch schon mit der Post-App verfolgbar einen Tag nach Aufgabe. Es steht halt nur da „Paketaufgabe im Ausland“ oder ähnliches, anstatt wo genau es sich befindet – aber ansonsten überaus praktisch.

Zollgebühren sind natüterlich auch angefallen: für 192€ Wert ca. 35€.

Und das habe ich bekommen (die Papier-Sampler hatte ich da schon verarbeitet, deswegen nicht im Bild inkludiert):

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Vom Stempeldesign der Firma bin ich nicht so der Fan, aber die Papiere, Bänder, Stanzen etc. sind total interessant! Sie haben einfach so tolle Ideen!
Hier zwei Close-Ups der Produkte:

Das wirklich Tolle ist, dass die Farben der Produkte aufeinander abgestimmt sind. Um einen Überblick der Farben zu bekommen, habe ich einfach beide Perfect Match Cardstock Sampler bestellt, um alle möglichst kostengünstig zu sehen. Daraus habe ich einen Colorsampler gebastelt:

Ich habe von jedem der 8×11 Inch Papiere ein Stück (7×4 cm) am Rand rausgeschnitten und mit dem Farbnamen beschrieben. Am Schluss habe ich sie nach meinem Gutdünken farblich geordnet, gelocht und an einen Buchring gehängt. Beim Lochen nehme ich immer ein fertig gelochtes Exemplar, lege es Kante an Kante auf das nächste und zeichne mit Bleistift das Loch ab. Dann kann man mit die We R Memory Keepers – Crop-A-Dile einfach über die Markierung halten (sieht man durch) und lochen – Kinderspiel!

Auf eine Stanze habe ich mich ganz besonders gefreut: Die Mighty Bloom Stanze. Seit einem Jahr habe ich nämlich schon ein sehr schönes Bild von Mo’s Digital Pencil fertig bepinselt und ausgeschnitten in meinem Vorrat und das war wie geschaffen für diese Karte:

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Das Bild heißt Ava, ich bin davon schlichtweg begeistert und war deswegen ganz besonders stolz, als es auch noch koloriert gut aussah ❤ ❤ ❤

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Verwendete Copics…

Ich wünsche Euch einen schönen Montag und sende liebe Grüße
Franziska