Die Tiere und die Wörter

Die Tiere und die Wörter.jpg

Buchdaten:

Titel: Die Tiere und die Wörter
Autor: Wolfgang Hermann
Illustratorin: Katharina Sieg
Verlag: Nilpferd/G+G-Verlagsgesellschaft
Format: 284 mm x 217 mm
Seitenanzahl: 48
Alter: ab 4 Jahren
ISBN: 978-3-7074-5209-9
Preis: 19,95€ (A u D)

Zum Buch:

Die Tiere der Savanne philosophieren über Wörter und jedes hat seine ganz eigene Theorie über sie. Der Frosch, zum Beispiel, ist stets bemüht so wenige Wörter wie möglich zu verschlucken, um Ärger zu vermeiden. Die Giraffe hingegen sieht im spartanischen Gebrauch von Worten das Heil, um der Begriffskargheit zu entgehen, denn „wer … namnam … keine Wörter mehr hat … namnam … der muss verhungern.“ Der Leopard hadert mit der Existenz von Worten. Am liebsten wäre ihm, dass Benennungen abgeschafft würden. Er ist für eine Entscheidung: Wörter oder Tiere! In seiner Not sucht er den Philosophenbär auf, denn der weiß auf alles eine Antwort…

In seinem Kinderbuchdebut widmet sich Wolfgang Hermann dem Thema Sprachphilosophie: Warum heißt der Bär, Bär und nicht Büchse? Woher kommen Benennungen überhaupt? Wie heißen die Tiere woanders?
Das zugegeben nicht ganz einfache Thema wird durch die brillanten Malereien von Katharina Sieg sichtbar und nachvollziehbar gemacht. Sie versteht es meisterhaft die wachsende Verwirrung vom Leoparden durch ihre Illustrationen darzustellen. Der Philosophenbär, der aus planetarischen Nebeln zu bestehen scheint, ist der reinste Augenschmaus! Die wunderschönen Farbharmonien in der Savanne lassen einen direkt den warmen Sand spüren und die wohl gewählten Kontraste lassen die Seiten leuchten.

Wie man sich vielleicht schon denken kann,  bin ich ein großer Katharina Sieg-Fan und schon von ihrem Buch „Die Nacht des Elefanten“ hellauf begeistert gewesen, welches allerdings mit einer ganz anderen Technik verwirklicht worden ist. „Die Tiere und die Wörter“ ist zwar auch durch Mixed-Media entstanden, aber unter Verwendung von Tinte, Aquarell und Buntstiften (oder möglicherweise Pastellkreide?), statt Papier, Schere und Leuchttisch. Jede der Techniken ist wunderbar und hat unglaubliche Strahlkraft und – so kommt es mir vor- jede wurde für das jeweilige Buch eigens von der Künstlerin gefunden und weiterentwickelt. Aber lange Rede kurzer Sinn, seht es euch selbst an beim…

… Blick ins Buch:

Abschließende Worte:

Was für ein wunderschönes Liebhaber-Buch! Das Layout und die Buchbindung erfüllen mit Spotlack, Halbleinen und silbernen Sternen all meine Wünsche. Und Katharina Siegs Nachthimmel-Kompositionen regen zum Träumen mit offenen Augen an. Ich habe mich auf den ersten Blick verliebt!

Franziska Schriftzug 2

Von Amigurumis, Bookies und Häkeln im Allgemeinen

IMG_0433 Kopie

Uiuiui, da hab ich mir ja was aufgetan: Seit langem sammle ich auf Pinterest und Etsy Häkelmuster um sogenannte Amigurumis, also Häkeltiere und -püppchen, zu machen. Aber ehrlich gesagt hatte ich nicht die Intention diese wirklich selbst zu machen. Viel zu viel Respekt hatte ich vor der Komplexität eines solchen Projektes.
Aber durch die große Welt des Schulhandarbeitens habe ich mich genötigt Häkelnadeln zu kaufen und mal Luftmaschen anzuschlagen und dann habe ich mir gedacht, wenn ich schon Luftmaschen mache, dann könnte ich auch mal feste Maschen machen und wie es der Zufall so will, entdecke ich am gleichen Tag ein Buch: „Bookies – Tierische Lesezeichen zum Häkeln“ von Topp by Supergurumi (ISBN: 9783772481277). Und ich war Feuer und Flamme!

Einen Tag gab ich mir, um sämtliche Maschen und Sonderformen zu lernen und dann kaufte ich das Buch. Über den lokalen Garnhändler versuchte ich ähnliche Garnfarben zu besorgen, weil die im Buch angegebenen Catania von Schachenmayr bei mir in der Stadt leider nicht einzeln vorrätig sind. Aber es gibt jetzt brandneu von Schachenmayr eine Farbkarte mit Echtfäden für uns Endverbraucher zu kaufen, was den Interneteinkauf sehr transparent macht, weil man ja weiß was man kauft – genial! So lange ich allerdings auf die „echten“ Farben in Garnform warte, arbeite ich mit dem Limone Garn von Schoeller und Stahl.
Am Dienstag Morgen startete ich also mein Häkelabenteuer: Seit gut 20 Jahren hatte ich nicht mehr gehäkelt und geübt hatte ich nur mit einer unter uns gesagt ziemlich grindigen Wolle, die sich ausgesprochen leicht teilt und reißt. Und was soll ich sagen? Muskelgedächtnis ist doch was Feines! Im Nu hatte ich alle Handgriffe wieder drauf und „im Gespür“ wie Maschen auszusehen haben etc. Natürlich wurde mein erstes Bookie nicht fehlerfrei. Der Kopf sitzt schief, beim Körper ist eine Verschiebung zu sehen, die Vorderhände sind falsch und auch die Zähne verschoben und wie man in Luftmaschen einsticht ohne sich blutig hart zu tun, habe ich erst nach Beendigung des ersten Bookies wieder gelernt ^^‘
Aber ich habe ihn fertig gestellt, meinen Hannibal, und habe nur 1 1/2 Tage dafür gebraucht. Also wenn ich das kann, kannst du das sicher auch mit Leichtigkeit!
Aber jetzt endlich Prozess-Fotoooos:

Also diese Ohren, diese Ohren haben mich den letzten Nerv gekostet, weil ich ständig eine Masche bei dem ganzen Zu- und Abnehmen verloren habe, bzw. mich verzählt habe. Wie das geht kann ich mir selbst nicht ganz erklären, aber kommt Zeit kommt Rat. Alle anderen Fehler habe ich auch erforscht und habe sie ziemlich gut vermeiden können bei meinem aktuellen Bookie, das ich sofort begann, nachdem Hannibal das Licht der Welt erblickte. Ja, mein Ziel hab ich erreicht, er schaut dem Buch-Hanni doch ziemlich ähnlich:

IMG_0431 Kopie

Die Roddey (Karotte) fehlt noch, aber ansonsten? Was sagst du?

Mit den Zähnen war ich nicht zufrieden. Die kamen mir im Vergleich zum Buch viel kleiner vor, deswegen habe ich die Mundplatte nochmal gemacht mit viel größeren Zähnen und das sieht doch viel authentischer aus:

IMG_0434 Kopie

Wie man allerdings die Zunge so kolbenartig hinbekommt,anstatt flach, weiß ich echt nicht.

Fazit zum Buch:

Die Anleitungen sind super gemacht, leicht zu folgen und auch die Aufmachung sieht sehr hübsch aus! Somit kann ich hiermit eine aufrichtige Empfehlung aussprechen!

Fazit zum Ausflug in die Amigurumi-Welt:

Dieses „Amigurumieren“ wird, denke ich, jetzt eine richtige neue Sucht, aaaaaber und das ist das Tolle daran:

  • Man kann es überall hin mitnehmen
  • Es braucht unheimlich wenig Zeug (Häkelnadel, Garn, Stopfnadel, Schere, eventuell Anleitung – das war’s)
  • es ist wirklich kostengünstig und man kommt mit einem Garn weit (solange man Amigurumis macht, bei Pullis etc. ist das natürlich was anderes)

Deswegen freue ich mich unheimlich diesen Schritt gewagt zu haben und auf weitere Häkelabenteuer! Unentdeckte Häkelwelten ahoi!
Alles Liebe an euch da draußen

Franziska Schriftzug 2

Mini-Geschenke II

IMG_9528 Kopie

Ich habe euch ja schon die Filzherzen gezeigt, die ich mit den Kindern fabriziert habe. Jetzt habe ich noch meinen eigenen Schliff hinzugefügt. Ich habe mit den Javana 3D-Pens den ultimativen Lebkuchenherz-Effekt hinzugefügt. Das schaut nicht nur lustig aus, sondern fühlt sich auch ganz fein und lustig an! Im Backofen funktioniert das super!
Ich habe zuerst die Herzen ausgestanzt und dann mit den Stiften bemalt. Dann kam es für bei 150 Grad Umluft ohne vorherige Trockenzeit in den Ofen. Ich habe dazu eine hitzeresistente Backmatte genommen, da es das Backpapier an den Enden aufgehoben und umgeklappt hätte – direkt in die feuchte Bemalung. Das wäre eine schöne Bescherung gewesen!
Im Anschluss habe ich die Herzen mit einem 1m langen Stickgarn und dem Überwendlichstich zusammengenäht.
Geht erfreulich schnell 🙂 !
Liebe Grüße
Franziska

In der Versenkung verschwunden… oder doch nicht?

Ein herzliches Hallo aus den Ferien!

Vielleicht fragt sich ja der eine oder die andere wo ich denn abgeblieben bin. Nein, ich vermodere nicht in einem stinkigen Verlies, ich bin auch nicht plötzlich Prinzessin geworden, sondern bin im Urlaub gewesen. Und zwar hier *Trommelwirbel*:

3181 3188 3231 3313 3316 3328 3333 3355 3480 3492 3548 3622

(Die Bilder dürfen ohne meine Einwilligung nicht verwendet werden.)

Durch unverschämt schönes Wetter konnten diese wunderbaren Bilder entstehen. Auch das Essen war wider Erwarten köstlich – auch wenn böse Zungen behaupten das sei reines Glück gewesen.

Na, wer glaubt zu wissen wo ich war?