Buchrezension: Bookies in Love

Ich sag es euch ganz ehrlich: Seit meinem fanatischen Anfang des Häkelns in den Osterferien und danach habe ich eine vier monatige Pause gemacht. Die war ziemlich unfreiwillig, weil mich die Arbeit so in Anspruch genommen hat, dass ich oft zu gar nichts Kreativem mehr die Kraft hatte. Die letzten Wochen vor Schulende hatte ich nicht mal mehr die Muße zu kolorieren. Aber jetzt sind Sommerferien und ich hab meinen Bammel überwunden wieder anzufangen. Ich fürchtete nämlich alles wieder verlernt zu haben, aber erstens Muskelgedächtnis ist etwas ganz Tolles und zweitens habe ich wieder meinen Joker ausgespielt: Das erste Mal Häkeln nach gefühlten hundert Jahren habe ich mit dem ersten Band von den Bookies geschafft und den zweiten Wiedereinstieg nach der Pause, passender Weise mit dem zweiten Band von Jonas Matthies, den Bookies in Love (erschienen im Frechverlag):Bookies.jpg

Name: Bookies in Love
Autor: Jonas Matthies
ISBN-13: 9783772481413
Seiten: 128
Preis: 15,99€ (D) 16,50€ (A) 21,50 CHF

Zum Buch:

Das Buch ist wie sein Vorgänger aufgebaut und ausgesprochen übersichtlich. Am Anfang werden alle vertretenen Bookies vorgestellt und auch der Autor Jonas Matthies stellt sich vor (sehr sympatisch!). Man kann wählen zwischen: Einem Huhn, Schwein, Äffchen, Panda, Elefant, Schnabeltier (jaaaa! <3), Rentier, Krokodil, Hai, Eule, Pfau, Hummer und auch einigen fantastischeren Wesen wie Weihnachtsmann, Monster, Vampir, Engel und Meerjungfrau. Also hat man gewaltige 17 Stück zur Auswahl!

Jedes Bookie wird durch ein liebevolles Bild und einem Text eingeführt, danach folgen Größenangabe, Schwierigkeitsgrad und besonders praktisch: welche Garnfarben von Schachenmayr Catania verwendet wurden. Natürlich kann man nehmen was man hat, aber für so Detail-Fanaten, wie mich, ist das große Klasse!

Anschließend findet man eine wunderbare Textanleitung, die mit vielen hilfreichen Fotos bestückt ist. Sollte man beim Text mal nicht ganz folgen können, braucht man nur die Fotos studieren und schon versteht man, wie es weitergeht. Das ist besonders frustfrei und macht dadurch Laune auf mehr!

Hinten im Buch findet man die Grundanleitungen für Kopf und Augenvariationen. Gleich danach werden alle Grundtechniken erklärt, die zum Häkeln der Bookies gebraucht werden: Material, Anfangsschlinge, Luftmasche, Abkürzungen, etc., etc. auch wieder mit super Bildern ausstaffiert, sodass man wirklich mit Buch, Häkelnadel, Garn und Maschenmarkierer bewaffnet überall häkeln kann ohne zusätzlichen Nachschlagewerken oder Handy zur Not.

Hier könnt ihr selbst in das wunderbare Buch reinschmökernLeseprobe

Erfahrung:

Wer aufgepasst hat, kann sich ganz leicht zusammenreimen, welches Tierchen ich mir ausgesucht habe. Na? Ja, genau! Das Schnabeltier Schorsch! Es ist so zuckersüß und praktischerweise dem Schwierigkeitsgrad 1 zugeordnet, also super zum Wiedereinstieg. Gestern in der Früh, hab ich mich an das Projekt Schorschi gewagt und muss sagen: Juhuuu, ich habe es nicht verlernt!
Ich bin durch die gute Anleitung gleich wieder reingekommen, hab mich kurz bei Kreisrunden/Spiralrunden nicht ausgekannt, aber durch die Fotos gleich gecheckt, wie ich es machen muss. Nach kurzer Zeit war ich schon so weit:

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Vollkommen übermüdet, aber voll motiviert weiterzumachen habe ich es am Abend noch so weit geschafft:

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Ich glaube sogar fehlerfrei! (Da muss ich mich fast ein bisschen selbst loben 😉 ). Die Füßchen sind durch den losen Farbwechsel ein bisschen knifflig. Vielleicht gibt es da einen Trick, den ich noch nicht kenne, um die Fäden zu halten, aber es hat auch ohne geklappt.
Als nächstes sind dann die Augen dran und entspanntes Körperhäkeln.

Wer es darauf anlegt, kann sicher leicht ein Bookie pro Tag schaffen! Aber Akkordarbeiter war ich nie und werde es niemals werden. 😀

Fazit:

Auch der zweite Band weiß zu überzeugen und wird von mir wärmstens empfohlen!

Liebe Grüße und viel Freude am Häkeln wünscht

Franziska Schriftzug 2

 

Von Amigurumis, Bookies und Häkeln im Allgemeinen

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Uiuiui, da hab ich mir ja was aufgetan: Seit langem sammle ich auf Pinterest und Etsy Häkelmuster um sogenannte Amigurumis, also Häkeltiere und -püppchen, zu machen. Aber ehrlich gesagt hatte ich nicht die Intention diese wirklich selbst zu machen. Viel zu viel Respekt hatte ich vor der Komplexität eines solchen Projektes.
Aber durch die große Welt des Schulhandarbeitens habe ich mich genötigt Häkelnadeln zu kaufen und mal Luftmaschen anzuschlagen und dann habe ich mir gedacht, wenn ich schon Luftmaschen mache, dann könnte ich auch mal feste Maschen machen und wie es der Zufall so will, entdecke ich am gleichen Tag ein Buch: „Bookies – Tierische Lesezeichen zum Häkeln“ von Topp by Supergurumi (ISBN: 9783772481277). Und ich war Feuer und Flamme!

Einen Tag gab ich mir, um sämtliche Maschen und Sonderformen zu lernen und dann kaufte ich das Buch. Über den lokalen Garnhändler versuchte ich ähnliche Garnfarben zu besorgen, weil die im Buch angegebenen Catania von Schachenmayr bei mir in der Stadt leider nicht einzeln vorrätig sind. Aber es gibt jetzt brandneu von Schachenmayr eine Farbkarte mit Echtfäden für uns Endverbraucher zu kaufen, was den Interneteinkauf sehr transparent macht, weil man ja weiß was man kauft – genial! So lange ich allerdings auf die „echten“ Farben in Garnform warte, arbeite ich mit dem Limone Garn von Schoeller und Stahl.
Am Dienstag Morgen startete ich also mein Häkelabenteuer: Seit gut 20 Jahren hatte ich nicht mehr gehäkelt und geübt hatte ich nur mit einer unter uns gesagt ziemlich grindigen Wolle, die sich ausgesprochen leicht teilt und reißt. Und was soll ich sagen? Muskelgedächtnis ist doch was Feines! Im Nu hatte ich alle Handgriffe wieder drauf und „im Gespür“ wie Maschen auszusehen haben etc. Natürlich wurde mein erstes Bookie nicht fehlerfrei. Der Kopf sitzt schief, beim Körper ist eine Verschiebung zu sehen, die Vorderhände sind falsch und auch die Zähne verschoben und wie man in Luftmaschen einsticht ohne sich blutig hart zu tun, habe ich erst nach Beendigung des ersten Bookies wieder gelernt ^^‘
Aber ich habe ihn fertig gestellt, meinen Hannibal, und habe nur 1 1/2 Tage dafür gebraucht. Also wenn ich das kann, kannst du das sicher auch mit Leichtigkeit!
Aber jetzt endlich Prozess-Fotoooos:

Also diese Ohren, diese Ohren haben mich den letzten Nerv gekostet, weil ich ständig eine Masche bei dem ganzen Zu- und Abnehmen verloren habe, bzw. mich verzählt habe. Wie das geht kann ich mir selbst nicht ganz erklären, aber kommt Zeit kommt Rat. Alle anderen Fehler habe ich auch erforscht und habe sie ziemlich gut vermeiden können bei meinem aktuellen Bookie, das ich sofort begann, nachdem Hannibal das Licht der Welt erblickte. Ja, mein Ziel hab ich erreicht, er schaut dem Buch-Hanni doch ziemlich ähnlich:

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Die Roddey (Karotte) fehlt noch, aber ansonsten? Was sagst du?

Mit den Zähnen war ich nicht zufrieden. Die kamen mir im Vergleich zum Buch viel kleiner vor, deswegen habe ich die Mundplatte nochmal gemacht mit viel größeren Zähnen und das sieht doch viel authentischer aus:

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Wie man allerdings die Zunge so kolbenartig hinbekommt,anstatt flach, weiß ich echt nicht.

Fazit zum Buch:

Die Anleitungen sind super gemacht, leicht zu folgen und auch die Aufmachung sieht sehr hübsch aus! Somit kann ich hiermit eine aufrichtige Empfehlung aussprechen!

Fazit zum Ausflug in die Amigurumi-Welt:

Dieses „Amigurumieren“ wird, denke ich, jetzt eine richtige neue Sucht, aaaaaber und das ist das Tolle daran:

  • Man kann es überall hin mitnehmen
  • Es braucht unheimlich wenig Zeug (Häkelnadel, Garn, Stopfnadel, Schere, eventuell Anleitung – das war’s)
  • es ist wirklich kostengünstig und man kommt mit einem Garn weit (solange man Amigurumis macht, bei Pullis etc. ist das natürlich was anderes)

Deswegen freue ich mich unheimlich diesen Schritt gewagt zu haben und auf weitere Häkelabenteuer! Unentdeckte Häkelwelten ahoi!
Alles Liebe an euch da draußen

Franziska Schriftzug 2

Caran d’Ache Neocolor II

Weihnachten naht und ich wünsche mir die Neocolor 2 von Caran d’Ache. Um zu wissen, ob mir die wirklich gefallen und einen Vergleich zu haben, hab ich sie vorab testen dürfen:

Neocolor II von Caran d’Ache:

Die Neocolor II sind Farbkreiden, die sich im Auftrag wie Wachskreiden anfühlen und auch so aussehen, ABER wasservermalbar sind.

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Holzkoffer:

Die Luxusedition im Holzkasten hat 84 Farben und ist gut durchdacht in seiner Mechanik. Man kann ihn ganz leicht aufziehen, dann verhakt sich das obere Holzbrett in einer Kuhle unten und wenn man ihn schließen will, zieht man an der oberen Lade und schließt damit auch den Deckel. Das ist sehr viel angenehmer gelöst, als bei den Faber Castell Polychromos Holzkasten, weil man alle Farben sehr schön präsentiert und griffbereit hat. Ich habe meinen bei Gerstäcker im Sonderangebot bekommen und somit „nur“ 192€ bezahlt, ansonsten kostet er erheblich mehr.

Anwendung:

Da ich mit den Farben vor allem einfach mal gespielt habe, konnte ich feststellen, dass es mehrere Arten gibt diese zu verwenden und dass man sich ein bisschen einarbeiten muss.

  1. Mann kann einfach direkt aufmalen und sie wie Wachsmalkreiden verwenden (siehe Bild 1). Dann sollte man sie allerdings nicht mehr vermalen, da man sonst viel zu viel Farbpigmente verschiebt (siehe Bild 2)  oder man malt nicht mehr, sondern tupft das Wasser auf. Das habe ich in diesem tollen Video  von Colour with Claire gesehen.
  2. Man kann die Konturen direkt aufmalen und dann mit Wassertankpinsel oder normalem Pinsel und Wasser vermalen (siehe Bild 3).
  3. Man zeichnet ganz leicht das Objekt oder den Hintergrund und vermalt dann mit Wasser und Pinsel.
  4. Man kann die Farbe von der Kreidespitze mit nassem Pinsel abnehmen und aquarellieren.
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1) Wie Wachsmalkreiden verwenden.

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Technik 1) mit Wasser vermalt -> viel zu viel Farbpigmente, die ich dann verschmiert habe. Das nächste Mal probiere ich es aus, das Wasser aufzutupfen.

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Technik 2) Konturen mit Stift direkt aufmalen und Inneres mit Wasser vermalen. Man kann die Farben auch übereinander legen. Das habe ich bei den gold-türkisen Blättern im mittleren Bereich gemacht.

Es sind in der 84er-Version auch zwei Metallicfarben drin: Gold und Silber. Gold habe ich hier ausprobiert und auf den unteren grünlich erscheinenden Blättern auf Türkis mit Wasser vermalt. Dann schimmern sie:

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Neocolor II Gold

Fazit:

 

Ich bin sehr gespannt wie ich diese Farben verwenden werde. Auf jeden Fall ist ihre Wasservermalbarkeit und Farbintensität beeindruckend!
Einen schönen Sonntag!
Franziska Schriftzug 2

Schwarze Stempelkissen im Vergleich

Aus gegebenem Anlass möchte ich gerne meine Erfahrungen mit schwarzen Stempelkissen hier teilen.

Für Aquarell und Buntstifte:

Versafine Onyxblack:

+ extrem sattes Schwarz
– fasert bei Kraftpapier total aus
– gestempelte Linien eher dick
– verschmiert auf Baumwoll-Aquarellpapier
– trocknet sehr langsam
– trocknet extrem schwer auf Farbstiften (nach über 20 Stunden Trockenzeit immer noch nass an manchen Stellen)

StampinUp Archival Basic Black:

+sattes Schwarz
+zarte, gestochene Linien auf Kraftpapier, Copicpapier, Aquarellpapier
+trocknet schnell
~warmes Schwarz
– Produktion wurde eingestellt (Neeeeeeeeeeeeeein, warum nur StampinUP???)

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Auf Arches 100% Baumwolle Aquarellpapier schneidet StampinUp Archival Basic Black mit Abstand am besten ab! Wenn man mit dem Handballen bei den anderen Farben auf die gestempelten Linien kommt, hat man einen Abdruck drauf! Das ist ein absolutes No-Go und hat mir schon ein ganzes Bild zerstört.

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Versafine Onyx Black auf Kraftpapier: Linien zerfasern, das Schwarz wirkt hart und bekommt nach zwei Tagen einen gelben Rand.

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Vergleich Kraftpapier: Auch hier ist das Basic Black Archival von StampinUp eindeutig der Gewinner.

Die zwei möchte ich gerne ausprobieren, aber sind leider wieder mal ausverkauft:

Ranger Archival Ink Black:

Gina K Amalgam Ink:

Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrung damit und möchte sie uns in den Kommentaren mitteilen?

Fazit:

Ich habe StampinUp geschrieben das Archival Basic Black wieder einzuführen, aber es braucht mehr Befürworter. Wenn ihr also auch wieder dieses ultratolle Stempelkissen am Markt haben wollt, schreibt ihnen doch bitte, bitte auch! Unter:

support[Klammeraffe]stampinup[Punkt]com

Für Alkoholmarker:

Memento Tuxedo Black:

+ verschmiert nicht bei Kontakt mit Copics (Alkoholmarker)
+ verunreinigt nicht die Spitzen heller Copics
– wird von neuen Clearstamps oft schlecht angenommen (Farbe perlt ab)
– Farbe ist eher eher dunkelgrau als schwarz

My Favorite Things Extreme Black:

+ verschmiert nicht bei Kontakt mit Copics (Alkoholmarker)
+Farbe ist wirklich schwarz
+wird von neuen Clearstamps gut angenommen (Farbe perlt nicht ab)
– verunreinigt die Spitzen heller Copics

Gina K Amalgam Ink:

Möchte ich dringend ausprobieren, wurde dessen aber leider noch nicht habhaft. Ist nämlich nicht leicht zu bekommen.

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1) MFT Extreme Black Hybrid Ink Pad 2) Memento Tuxedo Black

Fazit:

Noch habe ich kein befriedigendes Stempelkissen für Alkoholmarker gefunden und hoffe bald noch Erfahrungen mit dem Gina K Amalgam Ink nachreichen zu können, die mich voll überzeugen…

Dokumentenkamera Optoma DC450

Seit langem überlege ich eine Lösung, um meinen Schreibtisch von oben zu filmen. Das stelle ich mir für sämtliche Anleitungen, die ich für die Schule fabriziere, unheimlich praktisch vor. Bei meinen Internetrecherchen bin ich auf das Konzept der Dokumentenkamera gestoßen, die prinzipiell genau das bieten soll, was ich mir gewünscht habe: Ich möchte meinen Tisch hochauflösend von oben filmen und das Livebild auf dem Bildschirm vor mir sehen und steuern können.

Lange habe ich mit der Optoma DC450 geliebäugelt und endlich bestellt. Heute möchte ich euch meine Erfahrungen damit vorstellen. Ich schicke vorweg, dass ich die Kamera nicht auf Herz und Nieren getestet habe, da mir so viele Punkte gleich auffielen:

Kurzzusammenfassung:

Optoma DC450 – 8 Megapixel XGA/UXGA/720p/1080i USB LED HDMI

++ Verarbeitung
++ Idee
++Konstruktion
+ Kamerabild bei Kamerakopf um 90° drehbar (ich dachte 360°)

-Farben total übersättigt und dunkel
-Einstellungsmöglichkeiten relativ gering
— Videoqualität (Auflösung theoretisch Full HD, praktisch ?)
–Audioqualität (scheppert)
–Framerate (theoretisch bis zu 30 fps, aber praktisch entstehen bei jeder Bewegung „Schlieren“ im Bild)
–nur VGA-Kabel, kein HDMI zu Mini-HDMI-Kabel, sondern nur ein Mini-HDMI-Adapter
–einmal ohne Ton aufgenommen ohne ersichtlichen Grund oder Hinweis

Lange Ausführung:

Hach, ich wollte sie lieben, aber sie hat mich so enttäuscht. Aber kommen wir einmal zu den positiven Aspekten: Die Optoma DC450 wurde mit qualitativ hochwertigen Materialien verarbeitet. Der Schwanenhals ist mit einem sehr samtigen und flexiblen Kunststoff ummantelt, der das Verstellen der Höhe zu einem angenehmen Erlebnis macht. Auch das Konzept des superflexiblen Schwanenhalses mit dem dynamischen und platzsparenden Kamerakopf ist genial und gut ausgeführt. Ich finde es auch super, dass die Kamera, das Bild gleich so aufnimmt, dass das Bild nicht am Kopf, sondern richtig gedreht erscheint – zwei Daumen hoch! Die Idee, das man das Kamerabild direkt an der Kamera drehen kann, fand ich auch sensationell, aber dann fand ich heraus, dass diese Funktion leider nur 90° umfasst, statt 360° wie ich dachte. Für meine Zwecke konnte ich auch den Kamerakopf hoch genug stellen und die Gesamtkonstruktion nahm mir nicht zu viel Platz weg – top!

LEIDER, sind mir auch von Anfang an große Negativpunkte aufgefallen. Schon beim Auspacken fiel mir ein fehlendes HDMI-Kabel auf. Das wurde nicht vergessen, das zählt nicht zum Lieferumfang, nur ein VGA-Kabel (in welchem Jahrtausend wurde das Gerät produziert?!). Dafür ist ein Adapter von HDMI auf MINI-HDMI dabei, da das Gerät einen MINI-HDMI-Ausgang hat. Adapter brauchen immer Platz und machen das Gerät weniger flexibel, man müsste also ein HDMI zu MINI-HDMI-Kabel haben, was nicht jeder Haushalt aufweist.

Die Voreinstellung der Videos ist auch ziemlich niedrig, weswegen ich das gleich in den Einstellungen der Software Smart DC umgestellt habe:

Smart DC Auflösung

Das hat zwar die Auflösung ein bisschen besser gemacht, aber an der Tatsache, dass meine Hand „Schlieren im Bild“ machte, nichts geändert. Eigentlich sollte die Kamera bis zu 30 Frames per Second aufnehmen können und damit sollte das auch nicht passieren. Aber auch die Umstellung von Erfassen: Einzeln auf Erfassen:Kontinuierlich änderte an dieser Tatsache nichts. Dabei wird man gewarnt, dass leistungsschwächere Computer diese Einstellung vielleicht nicht verarbeiten können. Bei einem Windows-Leistungsindex von 7,7 erwarte ich mir aber keine Probleme.

Auch die Farbsättigung und Dunkelheit des Bildes war sehr hoch, die musste ich bei „Helligkeit erhöhen“ ziemlich raufschrauben.
Auch beim Ton sind mir große qualitative Mängel aufgefallen. Obwohl das Mikro am Standfuß der Kamera installiert ist, muss man leise reden, bei einer Entfernung von 50 cm und es scheppert immer noch.
Das war das Beste, was ich zusammengebracht habe, trotz aller Einstellungsänderungen:

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Foto (1920×1080, aufgehellte Farben in der Smart DC Software, Sättigung nicht reduzierbar)

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Hinkendes Vergleichsbild, weil bei Tageslicht aufgenommen und stark verkleinert, mit meinem iPhone 6 Plus. Trotzdem erkennt man auf ersten Blick den starken Unterschied

Ich habe versucht das Video auf YouTube raufzuladen, aber aus irgendeinem Grund wird das Bildmaterial ca.7x so schnell abgespielt als der Ton, was sehr komisch ist. Auch andere Versuche das Video hier darzustellen, haben leider nicht funktioniert. Ein Bekannter meinte, das Video würde von Youtube als Slowmotion erkannt und dementsprechend schnell abgespielt. Aber soweit ich weiß gibt es keine Slowmotion-Funktion bei dieser Kamera, aber das würde erklären warum sich bei jeder Bewegung „Schlieren“ bilden.

Habt ihr vielleicht eine Idee warum die Videos bei dieser Kamera so seltsam sind? Vielleicht ist euch auch schon mal so etwas passiert?
Habt ihr Erfahrungen mit Dokumentenkameras/Visualizern?

Ich wäre euch dankbar fürs Mitteilen eurer Erfahrungen! Mich hat dieser Ausflug in die Dokumentenkamera-Welt bekümmert, habe aber trotzdem die Hoffnung, dass vielleicht der Fehler bei mir lag.

Einen schönen Sonntag wünscht euch

Franziska Schriftzug 2

 

 

 

Ägypten – Projektwochen

Zum Thema Ägypten haben wir ein Werkstück und ein Kunstwerk produziert. Wer sehr genau ist, dem wird auffallen, dass das Bild historisch inkorrekt ist. Zu Zeiten, als die Pyramiden noch goldene Spitzen hatten, gab es nämlich noch keine Dromedare 😉 Aber ich rede mich auf künstlerische Freiheit hinaus 😀

Ägyptische Landschaft

Dazu braucht man Wasserfarben, schwarze und goldene Acrylfarbe und ein Geodreieck.

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Vorzeigebild

Ich habe den Kindern noch von Papo ein Miniatur-Dromedar samt Fohlen mitgebracht und sie aufgefordert die Eigenschaften und Besonderheiten des Dromedars zu beschreiben. Das ist wirklich ein schwierig zu zeichnendes Tier! Deshalb habe ich die gesamte Vorzeichnung mit den Kindern live gemacht. Die Pyramiden haben wir mit Geodreieck gezeichnet. Außerordentlich praktisch, dass die damaligen Bauherrn nach dem Flop mit der Knickpyramide einen Bauwinkel von 45° verwendet haben, was einen rechten Winkel an der Spitze ergibt. Wenn man also das Geodreieck genau an der Kante anlegt, bekommt man eine korrekte Pyramide!

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Ultrageniales Tafelbild 😉

An der Tafel habe ich den Farbverlauf der Sonne festgehalten. Wasserfarben mischen ist mitunter sehr schwierig, bei diesen teils miserablen Produkten. Mein Liebling unter den Wasserfarben ist für den Schulbereich der Caran d’Ache Gouache Studio-Kasten mit 15 Farben. Kostenpunkt 22 € hat man für viele Jahre und die Farben sind so leuchtend und prächtig, dass man gerne 4x mehr zahlt.

Wichtig ist beim Sonne-malen, dass man die kreisförmige Pinselstrichführung beachtet, sonst ist der ganze Effekt dahin. Wenn man gerne möchte, dass die Farben ineinander übergehen, muss man zweimal drübergehen: z.B.: gelben Ring malen, dann gelb-orangen Ring malen, dann nochmals gelben Ring malen und nochmals gelb-orangen Ring malen.

Für den finalen Akt holen sich die Kinder am Pult eine Malerpalette und schwarze und goldene Acrylfarbe ab. Ich verwende die von Jovi und bin damit bis jetzt gut gefahren. Außerordentlich schade, dass Schulbedarf Winkler sie aus dem Sortiment nimmt! Und tadaa, das ist daraus geworden:

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Ägyptische Landschaft – 3. Klasse Volksschule

Mumien:

(leider funktioniert die Überschrift-Formatierung momentan nur sporadisch…)

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Als süße, kleine Bastelarbeit haben wir eine Girlande aus Mumien gefertigt. Dafür braucht man nur leere Klorollen, Klopapier, dünnen Karton (z. B.: der Rückenteil von einem Zeichenblock) und Kulleraugen in 16mm. Außerdem Flüssigkleber und schwarzen Filzstift. Wenn ich sie nochmals machen würde, würde ich ein großes und ein kleineres Kullerauge verwenden. Das würde noch netter aussehen!

Damit die Klopapierstreifen noch gebrauchter aussehen, kann man sie in der Faust mehrfach zusammendrücken. Es empfiehlt sich möglichst kein Klopapier zu verwenden, das farbig geprägt ist, aber ich hatte nur das 🙂 .

Die Idee habe ich übrigens von hier: Sehr coole Anleitung für Klorollen-Mumien.

Als Grundierung für die Augen habe ich einfach noch mit schwarzem Filzstift die Rolle angemalt. Das gibt mehr Tiefe und natürlich fürchterbarschönen Gruseleffekt!

Klorollenmumien

Die Kinder hatten viel Spaß dabei: Klorollen-Mumien, 3. Klasse Volksschule

Viel Spaß beim Nachbasteln! Liebe Grüße und einen wunderschönen Sonntag euch allen!

Franziska Schriftzug 2

 

Es herbstelt gar sehr!

Wenn bei uns schon nicht an den Temperaturen bemerkbar, so wenigstens im Klassenzimmer. In den letzten Wochen haben die Kinder sehr fleißig gearbeitet und Nachteulen, Filzblätter und Herbstlandschaften gezaubert:

Eulen

Die Inspiration für die Eulen habe ich bei dieser Seite entdeckt: Nachteulen. Die waren einfach so herzig ❤ ! Statt Petflaschen-Deckel habe ich einfach weiße Pralinenförmchen genommen. Bei den Eulen sieht man auch ganz stark die Unterschiede der Wachskreiden. Am meisten Effekt haben die Jaxon Ölkreiden, wobei die auch nicht so wunderschön leuchten, wie die Eulen vom Inspirationsbild. Was die wohl verwendet haben…?

Nachteulen

Schülerarbeiten

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Vorzeigebild

Filzblätter-Girlande

Für diese Idee bin ich bei Snaply fündig geworden: Filzblätter-Girlande. Ich habe auch wirklich die Druckknöpfe verwendet und bin dadurch drauf gekommen, dass doch einige Kinder die von daheim kennen- für mich positiv überraschend. Leider habe ich kein schönes Foto von der Girlande, aber man kann es erkennen:

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Ca. 70 Blätter hängen da…

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Die Vorlage musste ich verändern, da der Stängel zu kurz war und mir eine Abrundung besser gefiel 🙂

Herbstlandschaft

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Herbstlandschaft – Vorzeigebild

Für dieses Bild ist mir die Idee selbst gekommen (yay!). Dazu habe ich wunderschöne Abendrot-Szenen mit entblätterten Bäumen herausgesucht und mit den Kindern einen kahlen Baum gestaltet (rechter Tafelflügel). Dafür haben sie auf A3-Blättern mit Bleistift vorgezeichnet (der Boden war auch wichtig!).IMG_2354 Kopie

Für die verschiedenen Töne beim Abendrot, mussten sie die Wasserfarben mischen und damit die Illusion einer Sonne entsteht, muss die halbkreisförmige Pinselstrichführung im ganzen Bild beibehalten werden.
Zum Abschluss wird mit schwarzer Acrylfarbe der Baum ausgemalt. Das ist superpraktisch, denn durch die hohe Deckkraft der Acrylfarbe braucht man beim Wasserfarbenmalen nicht auf die Bleistiftkonturen achten, sondern kann einfach drüber malen. Damit wir eine Flasche Acrylfarbe für die ganze Klasse verwenden können, stelle ich diese immer aufs Pult. Die Kinder dürfen sich auf ihre Palette ein bisschen Farbe herausdrücken. Inzwischen habe ich ganz tolle und bezahlbare Paletten gefunden, die stabil sind, klein genug für Kinderhände und mit einem Schwämmchen schnell auszuwaschen gehen: Kunststoffpalette.

So, ich hoffe ich konnte euch mit meinem Beitrag auch ein bisschen inspirieren! Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht euch

Franziska Schriftzug 2