Viele kleine Projekte…

…haben sich bei mir angestaut und die Aussicht auf nur mehr 5 Wochen Schule und die Tatsache, dass ich ab Schulferienanfang für mindestens einen Monat aus meiner Wohnung ausziehen muss, da alle Rohre ausgetauscht werden, treiben mich dazu gewisse Dinge einfach anzupacken.
Zum Beispiel habe ich mich endlich getraut mein Regal in die Wand zu bohren:

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Regalmontage: 1+

Dabei habe ich kein Rohr oder Kabel angebohrt, die Löcher sind wunderschön und an der passenden Stelle und das Brett ist sogar waagrecht uuuuuund ich bin nicht vor Aufregung gestorben! Ich war nahe dran, aber ich hab noch die Kurve gekratzt – yay!
Kennt ihr das? Jeder hat Dinge, die gemacht werden müssen, aber vor denen man aus diversen Gründen eine Heidenangst hat. Bei mir ist das eben Löcher bohren, weil es unwiderruflich ist und etwas Schweres halten soll und man bei Wänden nie ganz weiß, was einen erwartet.

Wir haben auch den Balkon mit Kletterpflanzen verschönert:

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Mit Clematis und Kiwi! Da es die Wurzeln der Clematis gern schattig haben, müssen meine Tic Tac Toe- Steine momentan als Schattenspender herhalten.

Ich war auch so mutig mich an das Projekt Echeveria zu wagen und hoffe, dass sie diesmal nicht so todkrank wird, wie die letzte ;(:

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Den Topf muss ich noch montieren, aber da müsste ich wieder bohren… 😉

Wahnsinnig stolz bin ich auch auf das Projekt Kresse pflanzen. Ich weiß nicht, ob ich schon jemals Kresse angepflanzt habe, aber jetzt musste ich es, aus vatertäglichen-Werkgründen. Schließlich muss ich den Kindern ja zeigen wie es geht, weswegen ich vorab Kresse gepflanzt habe. Jetzt sitze ich 2-3x am Tag vor dem Pflänzchen und freu mich wie ein Sonntagsschnitzel, wie schnell die Samen sprießen:


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Am ersten Tag am Nachmittag erst gepflanzt, sahen sie am nächsten Tag schon so aus!

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Heute, am dritten Tag, sind schon soo viele Blätter zu sehen! Am Abend sind sicher alle Samen aufgegangen!

Ich hoffe, dass die Samen in den Töpfen der Kinder auch so prächtig gedeihen!

Ich habe auch endlich meine Wahnsinnslieferung von Honey Bee Stamps eingeräumt, was wirklich eine unangenehme Arbeit ist, da die Pailletten so statisch aufgeladen sind, dass sie oftmals überall landen nur nicht im Zielgefäß:

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Die gesamte rechte Seite und die unterste Zeile von links sind Shakersachen von Honey Bee Stamps – ein Traum!

Sogar ein Kärtle habe ich zustande gebracht:

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Dabei wurde ich maßgeblich von dieser Karte von maikreations.de inspiriert. Maike war auch so superlieb und hat mir verraten, dass die Farbkleckse von einem Hero Arts Stempelset sind: Hero Arts Texture and Shape Woodblock Stamp Set. Hab es noch bei Amazon.com gefunden ❤ .

Und für die Schule habe ich auch noch eine Idee realisiert: Eine magnetische Nummerierung von Fotoanleitungen. Hier höchst professionell am heimischen Kühlschrank getestet.

Am dritten Bild seht ihr noch die Marabu-Maske, die ich aus der Not, dass ich echt nichts im Internet gefunden habe, selbst designt und konstruiert habe. Jetzt muss ich das Ganze noch digitalisieren – na, viel Spaß :-/ .

Mein ganzer kreativer Spaß forderte seinen Tribut und ich lag jetzt zwei Tage flach. Hoffentlich geht es heute wieder. Mal sehen…

Euch wünsche ich auf jeden Fall einen wunderbaren Sonntag!

Liebe Grüße

Signatur

Manchmal erfüllt man sich selbst einen Wunsch…

Vor einigen Jahren habe ich in der Zeitung eine wirklich süße Idee für eine Wandverzierung gesehen. Die hat mir so gut gefallen, dass ich mehrfach versuchte herauszufinden, wo man diese Wandsticker herbekommt, wurde aber nicht fündig.

Somit beschloss ich damals mir „einfach“ selbst solche Blumen zu basteln und hab schon mal Foliensamples und die große Klebematte für meine Silhouette Cameo bestellt. Auch einen Entwurf habe ich gestaltet. Und dann passierte über vier Jahre mal nichts mehr.

Und kürzlich dachte ich mir, eigentlich wäre es cool, wenn die Schmetterlinge, die wir zum Thema Spiegelsymmetrie gemacht haben, um etwas herumflattern würden! Und da viel mir wieder mal diese Blume ein. Und endlich war ich befähigt dieses Werk zu beenden. Das freut mich einfach so!

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Mein Entwurf zur Inspiration.

Dann weiter zur Ausarbeitung im Programm Corel Painter 2016:

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Da ich eine sehr unsaubere Art habe Linien zu zeichnen, dauert es immer Stunden diese sauber zu bekommen (siehe Kreise).

Bei den Blüten war es mir dann zu viel alles neu und sauber zu zeichnen und hab mich wieder mal an den Adobe Illustrator getraut, mit dem gigantischen Unterschied, dass es diesmal geklappt hat! Ich habe nämlich durch systematisches Durchklicken das Buntstift-Tool gefunden und damit diesen Vektor fabriziert – hach, bin immer noch überwältigt davon (Die Hass-Liebe zwischen Adobe Illustrator und mir hatte schon titanische Ausmaße erreicht):

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Und all diese Schritte waren nur Vorarbeit für das eigentliche Ziel: Die Verarbeitung im Programm Silhouette Studio Designer Edition…

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Dabei werden die einzelnen Ebenen also der hellbraune „Löcherkreis“, der dunkelbraune darunterliegende „Kreis“ und die gelbe Blütenebene einzeln aus Papier geschnitten und dann zusammengeklebt:

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Vergleich zur ursprünglichen Inspiration.

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Fertiges Riesenblüm…

Und endlich steht auch die Schmetterlingswand:

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Die Blätter und den Stängel habe ich dann frei gezeichnet. Da man da nicht passgenau arbeiten muss, kann man sich hier die komplizierte Vorarbeit über Programme sparen.

Noch eine kleine Idee, die ich hatte und glücklicherweise sofort umsetzen konnte:

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Schilder für Tierminiaturen

Für mein Walprojekt habe ich über viele Jahre hinweg Walminiaturen von Schleich und CollectA gesammelt. Zum Vergleich Fisch – Wal habe ich noch Walhai und Weißen Hai dazugestellt. Auf dem Foto sieht man einen kleinen Auszug der Sammlung.
Am Vorabend zum Projekt hatte ich noch die Idee Schilder zu den Tieren zu machen und setzte mich gleich ans Graphic Tablet, um diese zu realisieren.

Das vergilbte Schild möchte ich euch zur Verfügung stellen. Es darf für private Zwecke genutzt werden. Vielleicht könnt ihr es bei Piratenprojekten oder ähnlichem brauchen:

Vergilbtes Schild

Viel Freude damit und ein wunderschönes Wochenende euch allen!

Das Spiel mit den Farben

Vielleicht wisst Ihr inzwischen schon, dass ich ziemlich farbfanatisch bin und es mir große Freude macht fehlende Farben zu kreieren. Das kann mitunter sehr frustrierend sein, wie ich heute wieder einmal feststellen musste.

Ich finde die Violetttöne der Copics ausgesprochen unbefriedigend. Fast kein Ton passt zum anderen – einen schönen Verlauf zu schaffen, gleicht einer Unmöglichkeit. Also habe ich mich ans Werk gemacht und versuchte dieses Defizit auszumerzen.

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Mit meinen üblichen Mischungsverhältnissen bin ich bei diesen starken Unterschieden „komplett eingefahren“. Die dunkleren Töne sind so dominant, dass 1,5 ml vom dunkleren Ton und 2,0 ml vom helleren zu kaum einer Abweichung vom dunkleren Ton führt (siehe V0601, RV67, RV64). Dementsprechend  muss ich diese Farben alle neu machen und 18€ sind zum Fenster rausgeworfen. Dafür wurde die Mischung R89 (1,5 ml) und RV29 (2,0 ml) zu einer wunderschönen Farbe! Sie passt perfekt ins Farbschema und ich bin echt verliebt! Auch die Entdeckung RV69 und RV19 als Verlauf zusammenzunehmen ist gelungen und sieht meiner Meinung nach noch viel besser aus, als das originale RV69, RV66, RV63 – das ab RV66 plötzlich blaustichig wird. Selbst mit selbstgemischten Zwischenstufen wird es nicht viel besser. Dass sich der Farbton ändert ist leider auch so bei dem Verlauf „Violett (blau)“, den ich jetzt nochmals umgestalten werde. V09 + V0915 sieht großartig aus, dann käme die V15, die dann schon einen sehr warmen Grundton hat, und bei der V12 ist dann offensichtlich rötlich. Also muss ich von der V0915 ausgehend Blender dazumischen, um einen konsistenten Gradient zu fabrizieren. Vielleicht bekomme ich dann endlich mal die Blasslila, die ich mir schon lange wünsche. Blöd, dass mir schon wieder die Leermarker ausgegangen sind…

Auf jeden Fall habe ich mir mal die Mischungsverhältnisse als „Formel“ aufgeschrieben:

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Na ja, ich werde sicher weiterprobieren auf der Jagd nach dem perfekten Farbverlauf!

Aber ich bin diese Woche tatsächlich auch  mal zum Kolorieren gekommen:

Und mit den Vatertagsgeschenken sind wir auch weitergekommen:

Dafür habe ich mir aus dem Internet Impressionen geholt und den Kindern dargelegt. Mit Acrylfarbe in Weiß grundieren und dann die Außenseite nach Interesse gestalten. Ich habe noch zusätzlich ein Malerband verwendet, um den Topfrand sauber anmalen zu können. Zum Tupfen kleiner Punkte Wattestäbchen und für große Punkte Stupfpinsel verwenden.

So, dann wünsche ich Euch noch ein wunderbares Pfingstwochenende!

Muttertagskarte Soo sehr lieb‘ ich dich!

So, beim Fadenbild sind wir auf dem besten Wege zur Fertigstellung. Jetzt fehlt noch eine passende Karte. Im Internet wurde ich hier fündig und habe die Idee so süß gefunden, dass ich sie nach meinen Vorstellungen abgewandelt habe. In der Anleitung habe ich zwei Farben für die Banderole, weil die pinke Version mein Test war. Die Weiße ist dann die finale Version. Im Nachhinein finde nämlich, dass weiß in diesem Fall besser aussieht, weil dann die Kinder die Hände in allen Regenbogenfarben aussuchen können und es passt dazu. Bei Rosa ist das so eine Sache. Außerdem lassen sich die Klebestellen besser biegen und das ist auch wichtig! Ich bin gespannt, ob das was wird! Da sind einige schwierige Teile dabei mit dem ganzen Gebiege!

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Sooo fest lieb‘ ich Dich! Danke, dass es Dich gibt und Du immer für mich da bist!

Material:

Anleitung:

  1. Streifen wunderschön ausschneiden und schon in der richtigen Reihenfolge auflegen.
  2. Hinter der gestrichelten Linie UHU-Stick auftragen.
  3. Papierstreifen ankleben: Achte darauf, dass die Strichelung nicht mehr sichtbar ist!
  4. Wende das Papier und biege den Anfang und das Ende bei der gestrichelten Linie um.
  5. So soll das aussehen.
  6. Papier wenden und in der Mitte biegen.
  7. Papier wenden und aufklappen.
  8. Rechts und links Papier bis zur Mittellinie falten und glatt streichen.
  9. Nimm die Kanten, die in der Mitte liegen und falte sie bis zum äußeren Rand.
  10. Jetzt wende das Papier wieder und falte das Papier von rechts in die Mitte und von links in die Mitte.
  11. Nun hast du eine Ziehharmonika aus Papier!
  12. Zeichne deine linke Hand ab. Lege deine rechte Hand aufs Papier und lasse sie von deinem Tischnachbarn abzeichnen.
  13. Verbinde die offenen Enden deiner Handfläche mit einem Bogen.
  14. Nun schneide beide Hände aus.
  15. So weit solltest du nun sein.
  16. Verziere deine Deckblatt-Hand. Der Daumen sieht nach oben und die Finger nach links!
  17. Drehe nun die Deckblatt-Hand um, sodass der Daumen nach oben sieht und die Finger nach rechts. Trage Kleber auf der 1er-Fläche auf und drehe die Ziehharmonika damit die Klebeseite nach unten sieht.
  18. Klebe die Ziehharmonika auf die Deckblatt-Hand. Sie soll schön in der Mitte sein.
  19. Nun trage Kleber auf der Klebefläche 2 auf.
  20. Platziere die übrige Hand auf der Klebefläche 2. Sie soll genau auf die 1. Hand passen!
  21. Wenn du deine Karte öffnest soll es so aussehen!
  22. Uuuuuuuuund fertig!

Viel Glück beim Nachmachen!

Ich glaub es selbst kaum, aber ich habe tatsächlich zwei Karten fertig gestellt. Habe dafür „nur“ zwei Wochen gebraucht.

Für Numero 1 habe ich das Stempelset „Toucan Party“ von Avery Elle verwendet und mit Copics verschönert:

Numero 2 ziert das zuckersüße Stempelset „Rain or Shine“ von My Favorite Things mit Aquarellfarben auf Arches Cold Pressed Aquarellpapier:

So, jetzt geh‘ ich wieder mal wählen und wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

Liebe Grüße

Franziska

Fadenkunst in Herzform

Der Muttertag steht vor der Tür und ich habe mich mit den Kindern in den Werkraum gewagt 🙂 Dabei soll ein Bild entstehen das ungefähr so aussieht:

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Fast alle Materialien, die man dafür braucht, habe ich vom Schulbedarf Winkler.

Pro Bild braucht man ca. 50-60 Nägel und ca. 15 m Faden.

Die Schablonen hatte ich noch vom letztjährigen Muttertagsgeschenk:

Bedruckte Herztasche (5) Kopie

Zuerst habe ich mir eine Papierschablone gemacht, die genau halb so breit ist wie das Holzbrett und genau so lange, also 10×20 cm. Darauf habe ich die Herzschablone so platziert, dass die Herzmitte auf der Kante zu liegen kam und dann die Herzhälfte aufs Papier gezeichnet:

Holzherz (2) Kopie

So schafft man eine Negativschablone, die einem zeigt wie man das Herz am Holz einpassen muss. Man bastelt also ein Sandwich: Zuerst das Holz, dann die Papierschablone exakt am Holz anlegen, dann noch die Herzschablone einpassen:

Holzherz (4) Kopie

Abzeichnen der Herzschablone rechts. Achtung: Ganz sacht zeichnen!

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Dann das Papier entfernen. Entweder man lässt das Herz drauf, hält es fest und zieht das Papier vorsichtig weg oder man nimmt Papier und Herz weg und passt das Herz in die halbe Herzkontur ein und zeichnet die linke Seite.

Glaubt es oder nicht, aber das hat bei 35 Schülern, ausnahmslos perfekt geklappt!

Alternative: Bei komplexeren Konturen kann man das Motiv auch in der passenden Größe ausdrucken auf 20×20 zuschneiden mit Tixo am Holz befestigen und direkt aufs Papier nageln. Bei dieser Variante reißt man am Schluss das Papier einfach ab und zupft eingenagelte Papierreste mit Pinzette ab.

Holzherz (9) Kopie

Mit Bleistift bewaffnet kommt jetzt das Einzeichnen der künftigen Nagellöcher. Der kleine Finger dient als Abstandhalter.

Bei der oberen Herzmitte sollte man auf Spiegelsymmetrie achten – sieht einfach viel besser aus:

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Also den Mittelpunkt mit einem Punkt versehen. Die ersten drei Punkte auf jeder Seite nach oben sollen auf gleicher Höhe sein. Der Rest ist dann eher Plunzius (=Wurscht).

Jetzt kommt der schmerzhafte Teil – wer einen Vorstecher hat ist klar im Vorteil:

Mit einem Nagel werden die Punkte eingedrückt, das tut auf die Dauer ziemlich weh…

Holzherz (12) Kopie

Ist das erledigt; Bleistiftlinien wegradiersky und tadaa…

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…aaah – schon hat man eine fertige Vorlage XD . Dann kommt der spaßige Teil: HÄMMERN WAS DAS ZEUG HÄLT! Mit viel Fettn (= Glück) bekommt man auch so schöne Schülerwerke wie ich (2. Klasse! *Michse stolz*):

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So, dann kommt das Umwickeln, das mit großem Frust verbunden sein kann, wenn das mit der Fingerfertigkeit noch nicht ganz klappt. Zuerst einen Doppelknoten machen und alle Nägel einmal umwickeln:

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Es hilft mit dem linken Zeigefinger den Faden ein bisschen runterzudrücken bzw. auf den Nagelkopf zu legen, damit der Faden nicht gleich rausflutscht.

Dann kommt lustiges Kreuz-und-quer-Spannen: Der Faden muss gespannt bleiben und muss innerhalb des Herzens bleiben. Beides nicht ganz leicht für Kinderlis. Ich habe immer wieder den Nagel ganz umwickelt, um einen notdürftigen Anker zu haben, falls mal wieder der Faden auskommt.

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Diese Version habe ich mit nur 10 m gemacht, sieht nicht soo cool aus, deswegen habe ich 15 m draus gemacht. Am Schluss kommt man mit dem Faden zum Anfang zurück und bindet mit dem Restfaden einen Doppelknoten. Den verstärkt man dann noch mit Flüssigkleber, waaaaaaartet und wenn er trocken ist, schneidet man die Restfäden ab.

Weil man so ein Kunstwerk NATÜRLICH und unbedingt aufhängen möchte, habe ich hinten noch einen Aufhänger platziert:

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Dazu einfach die Papierschablone noch mal hinten auflegen und die Mitte markieren. Aufhänger auflegen und Löcher markieren.

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Dann kommt das Einhämmern der Mikronägel und ich bin ehrlich, das ist die Pest. Ich habe mit einer Spitzzange die Nägel halten müssen, da meine Finger zu breit für diese Winznägel sind. Also nix für die Kinder. Man kann das Montieren des Aufhängers auch vor dem Einhämmern der Nägel fürs Fadenbild machen, allerdings muss man dann ein dickes Handtuch darunter legen, da sonst das Brett kippelt.

Scheinbar muss man die Aufhänger nicht zwangsweise einhämmern, sondern kann das mit Holzleim, der sich durch die Löcher durchdrückt und fest wird, auch machen. Aber da das Holz ein ziemliches Gewicht hat, war mir das zu unsicher.IMG_0734 Kopie

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Fadenbildproduktion und hoffe, dass die Kinderbilder auch schön werden!

Einen schönen Sonntag!

Tierische Körperteile

Tiere – Körperteile – Tafelbild:

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Die Farbpunkte stehen für die Artikel: rot= die EZ, braun= die MZ, blau=der, grün=das.
Was ich auch sehr lustig gefunden hätte, aber leider zuviel Zeit gebraucht hätte, wären an- und abheftbare Körperteile gewesen, also Schmetterlingsflügel, ein Schnabel, Krallen etc. Dadurch wäre ein Fantasietier entstanden und wäre die Überleitung zum

BE-Thema „Mein Fantasietier“

gewesen. Stattdessen habe ich diese 4 Bücher als Inspiration verwendet:

  1. Das schnuckelige Schmusewörter ABC
  2. Das verrückte Schimpfwörter-ABC
  3. Mix Max Miezekatz: total verklappte Klippklapptiere
  4. Stell dir vor… Das Wunder-Bilder-Buch

Speziell das Letzte ist besonders geeignet. Leider sind nur zwei Bilder, die aber interaktiv und immer wieder veränderbar sind, zu diesem Thema. Die ersten drei Bücher sind perfekt geeignet für:

Faltbilder

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Dabei wird ein A4-Blatt der Länge nach halbiert und dann in drei Teile gefaltet. Im obersten findet der Kopf platz, im Mittelteil der Körper und im dritten Teil die Beine und Füße. Das erste K zeichnet den Kopf, dabei werden die Halslinien ganz kurz bis in den zweiten Teil gezeichnet, damit das nächste K weiß, wo der Hals endet. Dann wird der Kopf umgefaltet, damit das nächste K ihn nicht sieht. Dieses zeichnet dann den Köper und zieht die untersten Linien wieder leicht ins nächste Panel. Wieder wird umgefaltet und das letzte Kind zeichnet die Beine und Füße. Man könnte noch ein viertes Kind alles auffalten lassen und sich einen Namen für dieses Fantasietier einfallen lassen und damit präsentieren lassen. Da alle Kinder parallel zeichnen braucht man mindestens drei bzw. vier Papierstreifen.

Tierpräsentation:

Ich habe mir Tiermerkmalblättchen erstellt, die folgende Aspekte des Tiers abdecken:

  • Lebensraum: Land, Luft, Wasser, Schnnee & Eis
  • Mit was ist der Körper bedeckt? Stacheln, Federn, Borsten, nackte Haut, Schuppen, Fell
  • Besonderheiten: Schnabel/Maul, Hufe/Füße/Krallen/Tatze bzw. Pfoten, Rüssel, Hörner, Stoßzähne, Mähne, Flügel/ Flossen/Arme/Beine, Schwanz

Die Stunde könnte man so gestalten:

Tierminiaturen auf den Tisch stellen und nochmal die Namen besprechen. Wie heißt dieses Tier?

Tiermerkmalbildblättchen auflegen und besprechen (Hat dieses Tier eine Mähne? etc.).

Dann darf sich jedes Kind ein oder zwei Tiere auswählen und sich am Tisch/Teppich überlegen, welche Merkmale das Tier aufweist und die passenden Blättchen dazulegen.

Am Schluss stellt jedes Kind sein/e Tier/e vor. In meinem Beispiel würde das so aussehen: Das ist der Oviraptor. Er hat zwei Beine und zwei Flügel. Er besitzt einen Schnabel und Krallen. Sein Lebensraum ist das Land (und die Luft?). Er trägt ein Gefieder.

Die Zuschauer kommen zum Arbeitsplatz des Kindes, damit kein Tumult entsteht. Dann wird im Uhrzeigersinn gewechselt.IMG_0563 Kopie

Tierrätsel:

Die Lehrperson stellt das erste Tierrätsel, dabei werden drei Hinweise gegeben: „Mein Tier lebt an Land, hat ein Fell und einen Schnabel. Wie heißt es?“ Dann darf geraten werden. Sollte nach 5 Versuchen immer noch keiner das Richtige erraten haben, darf ein weiterer Tipp gegeben werden.

So, ich hoffe ihr könnt ein paar Ideen aus meinem Fundus brauchen und würde mich über Rückmeldungen oder weitere Ideen in der Kommentarsektion freuen!
Einen wunderschönen Sonntag wünscht euch
Franziska

Was für eine Woche…

…durch ein absolut unvorhergesehenes Ereignis bin ich diese Woche vor allem zwischen Arbeit und Krankenhaus bzw. Ordinationen hin- und hergependelt. Nebenher bin ich zu wenig gekommen. Aber ich habe mir nicht die Freude nehmen lassen ein bisschen was zu kolorieren und sogar „chirurgisch“ tätig zu sein. Ich habe nämlich einen Stempel zurecht geschnitten – was für ein Frevel ;P !
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Die süßen kleinen Häschen von Mama Elephants Februar Release sind nämlich so herzig und passen perfekt in den Osterzug von Your next stamp! Aber eigentlich wäre bei dem Hasen noch ein Hügel dabei, der mir absolut nicht in den Kram passt, also habe ich ihn mit dem Cutter abmontiert. Jetzt passt er genau in das kleinste Wagönchen und darf mitfahren – jööh! Heute habe ich auch endlich die passenden Stanzen für den Osterzug ergattern können, bin gespannt, ob sie es bis Ostern hierher schaffen. Dafür habe ich den Your next stamp Coupon Code: March2018 verwendet, mit dem man auf der ganzen Seite -20% bekommt!

Verwendete Produkte:

  • Mama Elephant LITTLE BUNNY AGENDA + Stanzen
  • Your next stamp ALL ABOARD SPRING Carts
  • Your Next Stamp ALL ABOARD TRAIN CARTS + Stanzen

Da letzte Woche auch endlich die Stempis eingetrudelt sind, die ich im November das erste Mal bestellt habe und irgendwo auf der Reise im Nirgendwo gelandet sind und jüngst nochmals bestellt wurden, habe ich auch diese mit Farbtupfern versehen:

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Die süßen Fuchis sind von The Greeting Farm und eigentlich für ein Weihnachtskärtle gedacht. Macht aber nichts. Ich habe inzwischen Dokumententaschen für alle Jahreszeiten angelegt und da kommen alle vorbereiteten Bilder hinein:

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Meine Dokumententaschen für Frühling (links) und Winter (rechts). Durch die Lochung kann man die A4-Taschen einfach in einen Ordner hängen. Enorm praktisch!

Verwendete Produkte:

  • The Greeting Farm OH WHAT FUN + Stanzen

  • Foldersys DOKUMENTENTASCHE A4

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Alles kolorierte kommt auch aus dem Hause The Greeting Farm. Sooo süß ❤ Die ultracoole Hamster musste auch sein, der könnte auch noch ein paar der Wagons vom oberen Bild ziehen in seiner riesigen Lok 🙂

Verwendete Produkte:

  • The Greeting Farm MERRY AND BRIGHT

  • Your Next Die HAMMIE HOLIDAY FUN

Für alle die eine Anwendungsmöglichkeit von Stempeln in der Schule suchen…

…habe ich heute eine Idee parat. Ich habe diese Kätzchen zum Präpositionen üben verwendet.

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In Paaren durfte einer eine Szene bilden und der/die andere dazu die zwei Sätze formulieren: „Die Katze liegt auf dem Teppich. Der Teppich liegt unter der Katze.“
Dann wurden die Rollen getauscht.

Ich habe die Bilder einfach mit Copics koloriert, ausgestanzt und dann auf fester transparenter Folie aufgeklebt. Ganz fix geht das mit den Klebepunkten von StampinUp.

Verwendete Produkte:

  • The Greeting Farm KITTY STACKS

  • StampinUp GLUE DOTS
  • GBC Einbanddeckel A4 300 mic

So, jetzt wünsche ich euch einen feinen Sonntag! Ganz liebe Grüße

Franziska