Bücher übers Besonderssein

Im Laufe der Jahre habe ich offenbar einige Bücher zu diesem Thema zusammen gesammelt und die wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Irma hat so große Füße von Ingrid und Dieter Schubert

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„Oldie but Goldie“ passt hier wirklich prächtig. Das Buch kann man, wie man es braucht, entweder für Besonderssein oder Zähne putzen verwenden. Die kleine Hexe Irma ist von Zuhause ausgebüchst. Jeder lacht sie wegen ihrer schönen, großen Füße aus. Sie macht eine Bruchlandung auf Lores Bad-Ablage und wird dort auch von ihr entdeckt. Ausgelacht zu werden kennt Lore leider nur zu gut, deswegen macht sie Irma ein Geschenk. Welches müsst ihr aber selbst herausfinden…

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Oliver von Brigitta Sif

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Oliver kann sich wunderbar selbst beschäftigen. Er hat seine Bücher, seine Stofftier-Freunde und einen Riesenhaufen Fantasie mit denen er die wildesten Abenteuer bestehen kann. Aber manchmal da braucht man jemanden, der mit einem lacht und weint und ins Wasser platscht und vielleicht auch manchmal streitet, nur damit es nicht langweilig wird.

Ob Oliver so jemanden findet?

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Irgendwie anders von Kathryn Cave und Chris Riddell

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Das Buch habe ich in erster Linie wegen Chris Riddell gekauft, dessen Zeichenstil mich begeistert. Kennen gelernt habe ich ihn durch die Klippland Chroniken, in denen Twig seinen Weg durch den schauerlichen Dunkelwald hinein ins pralle und mit unter furchterregende Leben bestreitet. Inzwischen habe ich erfahren, dass Irgendwie anders irgendwie ganz viele Leute schon kennen, sozusagen das Standardwerk zum Anderssein. Aber nichtsdestotrotz möchte ich den Inhalt kurz vorstellen:

Irgendwie anders macht seinem Namen alle Ehre. Er kann nichts machen wie alle anderen und aussehen schon gar nicht. Nicht mal essen tut er wie andere. Das macht ihn sehr traurig. In seiner Einsamkeit stört ihn eines Nachts Etwas. Und stell dir vor, der kann einfach nichts machen wie andere Leute und nicht mal ausschauen kann der wie irgendwas was man schon mal gesehen haben könnte. Was soll man denn mit so jemanden? Vor die Tür stellen natürlich. Ob Irgendwie anders seine Entscheidung bereut?

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Die Hugis – Der neue Pullover von Oliver Jeffers

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Die Sache mit den Hugis ist folgende sie sind alle genau gleich. Das ging so, bis sich eines Tages ein Hugi namens Rupert einen schönen neuen Pullover strickte…

So simpel das Buch auch geschrieben und gezeichnet sein mag, es wirft viele Fragen auf: Was heißt anders sein? Wie reagieren andere darauf? Was passiert wenn alle anders sein wollen?

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Frieda tanzt von Brigitta Sif

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Frieda tanzt für ihr Leben gern, aber sie will nicht, dass sie jemand dabei sieht. Als sie eines Tages ein kleines Mädchen wunderschön singen hört, kommt ihr zum ersten Mal der Gedanke, dass auch sie jemandem mit ihrem Tanz eine Freude machen könnte. Deswegen übt sie wie eine Wilde und dann kommt es zum Vorhang auf für Frieda…auf der großen Bühne des Lebens. Wie ihre Mitmenschen wohl darauf reagieren?

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Ole Unsichtbar von Trudy Ludwig und Patrice Barton

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Ole geht einfach neben den Kindern in seiner Schule unter. Er nimmt zu wenig Platz in Anspruch und macht kein Gewese um seine Person, dadurch ist es ein bisschen als wäre er gar nicht da. In seinen Zeichnungen kann er ausleben, was ihm im Leben verwehrt bleibt, aber eines Tages kommt jemand neuer. Ole sieht seine Chance gekommen und greift zu!

So ein mutiger Ole, das muss man sich mal trauen! Aber ob er dafür belohnt wird? Oder schnappt man ihm seine Chance weg?

Natüterlich ist mir dieses Buch wegen seines traumhaften Malstiles ins Auge gestochen. Ole ist tatsächlich fast unsichtbar, es ist visuell nachvollziehbar wie Ole sich fühlt. Einmalig!

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Der kleine Drache Theodor von Alex Cousseau und Philippe-Henri Turin

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Dieses Buch ist in jeder Weise gigantisch, denn es ist mindestens doppelt so groß wie ein normales Bilderbuch. Dadurch werden Theodors Leiden, dass er zwar die allergrößten Flügel aller Drachen hat, aber sie nicht benützen kann noch viel deutlicher. Aber Theodor kann dichten und das tut er mit Leidenschaft. Seine Eltern finden trotz Theodors Schmächtigkeit: „Und doch ist es das Schönste. Das schönste Drachenkind der Welt.“

Aber dann wird Theodor größer und die Schule beginnt. Doch die Drachenkinder dort sind ganz anders als er. „Keiner hat so große Flügel, und kein anderer hat so viel Fantasie.“ Und außerdem schreibt Theodor viel lieber Gedichte in Hefte als sie zu verbrennen:

„Nun soll ich speien,

Flammen so mächtig,

doch bin ich zum Speien

ganz einfach zu schmächtig.

Ich kann nur sanft hauchen, ein Feuer wird’s nicht.

Ich spucke nur Worte, nur dieses Gedicht.“

Schnell wird er also als Außenseiter abgestempelt und läuft eines Tages vor lauter Einsamkeit weit weg bis zum Rande eines Kraters. Doch das Unglück geschieht und der Vulkan explodiert, wie eine Kanonenkugel schießt der kleine Drache in den Himmel. Mit wehem Herzen nimmt er schon Abschied von der Welt, als er ein kleines Stimmchen hört…

Ich sag es gleich, der Schreibstil ist nicht jedermanns Sache. Speziell am Anfang fast stakkatohafte Sätze und immer wieder mit Gedichten bestückt. Aber ich finde es fabelhaft und man kann sich dadurch in Theodor hineinversetzen. Die Malereien sind auch sehr gelungen: Wunderbare Farben und Lichtspiele. Die Buchgröße ist auch sehr gelungen, auf einem kleineren Format würden die Bilder nicht so ihre Wirkung entfalten.

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Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag und vielleicht interessiert euch ja das eine oder andere Buch. Habt ihr die Bücher vielleicht schon selbst im Unterricht oder daheim verwendet?

     Schöne Grüße

                   Franziska

Neues in der Freiarbeitsecke

Ich habe kürzlich beim wunderbaren Zaubereinmaleins.de Tangram-Kärtchen entdeckt. Deswegen habe ich mir hier bei amazon Marketplace zwei Tangrams aus Holz bestellt.

Um ein sauberes Aufräumen der Teile zu gewährleisten, habe ich die aufgeräumten Tangrams fotografiert, ausgedruckt und in den Deckel (links oben im Bild) der Holzboxen geklebt. Besser wäre noch gewesen es auf den Boden zu kleben, derweil bin ich mir schon so schlau vorgekommen, als ich drangedacht habe eine „Aufräumanleitung“ beizulegen… :D.

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Bin sehr gespannt, ob die Kinder was damit anfangen können!

Kleiner Tipp am Rande: Letztes Jahr zur Osterzeit habe ich kleine Ostereier (9 Stück pro A4-Blatt) zum Ausmalen bereitgestellt und die waren der Renner! Dieses ist auch heuer wieder besonders begehrt. Aber man braucht eigentlich nur „Osterei Vorlage“ in Google eingeben – da kommt sehr viel daher.

Liebe Grüße und einen feinen Sonntag wünscht

Franziska

Bücher ohne Worte

… und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Denn die hier vorgestellten Bücher kommen ganz und gar ohne Schrift aus …

Der Tag an dem die Nacht nicht kam (von Poly Bernatene)

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Seltsame Dinge geschehen hier: Die Sonne geht unter, es wird dunkel, aber wo bleiben nur Mond und Sterne?

Verlag: Coppenrath

Der Hühnerdieb (von Béatrice Rodriguez)

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Der Fuchs klaut eine Henne und ihre Freunde, der Hase, der Gockel und der Bär, sind in heller Aufruhr. Wild entschlossen jagen sie dem gemeinen Entführer hinterher – über Stock und Stein, finsterste Nacht und verschlungene Höhlen.

Das Ende hält eine Überraschung bereit 🙂 .

Verlag: Peter Hammer Verlag

Journey (von Aaron Becker)

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Keiner hat Zeit für das kleine Mädchen und ihr ist doch sooo langweilig, da entdeckt sie eine rote Kreide und das Abenteuer beginnt …

Verlag: Candlewick Press

Quest (von Aaron Becker)

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Fortsetzung von Journey: Diesmal sind sie zu zweit und kehren in die bunte Welt zurück, um alle Farbstifte zu sammeln. Eine wilde Suche beginnt.

Verlag: Candlewick Press

Hier stellt der Buchautor Aaron Becker seine Werke einem jungen Publikum vor.

Schöne Grüße

Franziska

Neue Bücher voraus #2

Ich habe geschrieben, dass noch zwei Bücher in der „Weltliteratur für Kinder“-Reihe folgen werden und hier kommen sie nun:

Allgemein ist zu den Büchern zu vermerken, dass sie wirklich als Geschichte und nicht als Theaterstück zusammengefasst wurden und dass man darin nur wenige Originalzitate finden wird, die durch Kursivschrift gekennzeichnet wurden. Alle drei meiner erworbenen Titel wurden von Barbara Kindermann neu erzählt, aber von unterschiedlichen, wenn gleich sehr begabten KünstlerInnen illustriert.

Romeo und Julia

mit Bildern von Christa Unzner

Diese Bilder sind ein Fest! Ich komm‘ mir vor wie beim da Vinci-Code: Ein Bild, dass in einem Bild zum Vorschein kommt. Manchmal sogar ein Drittes. Schau genau, frei nach Helmi, bekommt hier eine ganz neue Dimension! Hier also was für die Augen:

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Faust

illustriert von Klaus Ensikat

Vom Text her gefällt mir dieses Buch meiner Auswahl am besten. Erstens gibt die Geschichte am meisten her und es konnten sehr viel mehr Originalzitate eingewoben werden. Der Zeichenstil muss einem gefallen, aber ich finde ihn zu dieser Geschichte sehr passend. Aber seht selbst:

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Fertige Leseblumen

Die lustigen Haken sind von Inge Glas – hier erworben.

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Schöne Grüße
                Franziska

Neue Bücher voraus!

Die Schule der magischen Tiere (Band 1)

Durch ein wunderbares Geschenk erhielt ich den dritten Band der Reihe und habe jetzt endlich auch den Anfang der Saga. Auf amazon unglaublich gut bewertet, habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und muss wirklich sagen, dass es mich interessiert wie es weitergeht.

Klappentext

In der neuen Schule fühlt sich Ida gar nicht wohl. Doch dann erzählt ihnen die neue Lehrerin Miss Cornfield von der magischen Zoohandlung – und Ida erhält ein magisches Tier: den hilfsbereiten Fuchs Rabbat.

Auch Benni ist gespannt. Wie gern hätte er ein wildes Raubtier an seiner Seite! Dann würden ihn die anderen endlich einmal ernst nehmen …

Ein unglaubliches Abenteuer beginnt …

Zur Aufmachung

Vielleicht erschreckt die Dicke des Buches einige Kinder, aber es ist groß gedruckt, mit angenehmen Zeilenabstand und die Seitenränder sind ausladend. Der Text präsentiert sich also in gut portionierten Häppchen, da auch durch eine Blume markierte Absätze das Ganze auflockern und eine Pause ermöglichen.

Die Illustrationen, die maßgeblich an meinem Kaufimpuls beteiligt waren, hat die wunderbare Nina Dulleck beigesteuert <3. Jedes Kapitel wird von einem passenden Portrait samt Kapitelüberschrift eingeleitet. Die Texte werden liebevoll von den Bildern veranschaulicht, wobei nicht auf jeder Seite eines zu finden ist.

Zum Inhalt

Auch inhaltlich ist ganz viel dabei: Freundschaft, erste Liebe, Familienprobleme, Schule, Gemeinschaft und natürlich Magie.

Sehr interessant ist auch, dass die Autorin, Margit Auer, in diesem Band drei Protagonisten hat: Benni, Ida Kronenberg und Mortimer Morrison. Zwischen denen wird erzählerisch gewechselt. Manchmal kommt sogar noch ein Beobachter dazu, aus deren Perspektive dann erzählt wird.

Ganz wertvoll finde ich bis jetzt die Auswahl der Tiere und wie die Kinder damit umgehen. So wird z. B.: aus einer anfänglich großen Enttäuschung eine starke und beständige Freundschaft, die aus einer ganz simplen Überlegung erwächst: Vielleicht bin ich für sie auch nicht gerade das große Los? Dass sich der Protagonist in jemand anderen versetzen kann und damit den Anfang für etwas Wunderbares ermöglicht, finde ich stark!

So sieht’s aus

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Liebe Grüße
Franziska

Leseblumen

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Für die Lesewoche habe ich hier eine kleine Idee realisiert. Die „Leseblumen“ haben auf der Rückseite einen hoffentlich spannenden Auszug aus dem Buch, der zum Weiterlesen im Buch anregen soll. Sie dienen also als eine Art Appetizer ;).

Die Blumen selbst baumeln an Christbaumhaken von der Decke und können somit abgenommen und an den Platz mitgenommen werden. Ich mag es gern, wenn Deckendeko in verschiedenen Höhen angebracht wird – das sieht so verspielt aus :).

Leider waren die Blumen eine Heidenarbeit! Und ich musste mit drei versch. Programmen arbeiten um sie zu realisieren: Adobe Illustrator, um die Blumen zu vektorisieren, Silhouette Studio, für die Cut-Datei – bis hier war es leicht -, dann kamen noch Word, für die Texte, und dann noch mal Illustrator, für die runde Form der Texte. Word kann nämlich mit Textumbruch Formen umfließen, in Formen aber bildet der Text nur Rechtecke -grrrh!

Außerdem muss man die Bücher ein bisschen durchforsten, um geeignete Textpassagen zu finden und  dann abzutippseln. Das eigentliche Machen war dann recht lustig und schnell geschehen. Um die Blumis noch ein bisschen aufzupeppen habe ich dann noch Stickles verwendet. Das sind Flüssigglitzerbehältnisse mit einer sehr schmalen Spitze – super zu dosieren und bis jetzt noch nie ausgetrocknet oder stecken geblieben. Also das beste Glitzi mit dem ich je die Freude hatte zu arbeiten.

Am Schluss habe ich mit einem handelsüblichen Locher (zum Lochen einfach Auffangdeckel hinten abmontieren, dann sieht man wo man reinlochen muss 😉 ) Löcher gestanzt (wie oft kann man in einem Satz Loch einbauen? *lochloch*) und dann mit transparenten Verstärkungsringen stabilisiert. *ferdisch*

Neues von der Bücherfront

Hallo, hallo!

Kürzlich wollte ich mir beim Hofer (Aldi) die wunderbaren Zierpapierblöcke zu eigen machen, als ich über einige sehr preisgünstige Bücher stieß, die mein Interesse weckten:

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Was ich bis jetzt gelesen habe war interessant und nett geschrieben.

Und noch ein Schmankerl der Kinderliteratur (es werden noch zwei Auskopplungen dieser Serie kommen): Tadaa!
IMG_0137IMG_0139 IMG_0138 IMG_0140Ein wunderschönes Buch… gelesen habe ich es allerdings noch nicht – ich wollte es euch gleich zeigen 😉 So viel sei gesagt: Es ist viel Text und er ist sehr klein geschrieben.

Und noch ein Letztes:

Bei dawanda bestellte ich in einem wunderbaren Shop genannt „Herr Pfeffer“ das schönste Packband meiner Welt:

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So, das wars auch schon wieder!

Ganz schöne Grüße

Franziska

Das Klo ist…

…endlich fertig gestellt! Seit langem geistert mir ein Kloregelsystem im Kopf herum, konnte mich aber lange nicht auf die Art des Befestigens festlegen. Nun habe ich es geschafft und die Kinder nehmen sie super an! Zum Umdrehen kann man an der Lasche ziehen und schon ist das Klo besetzt 🙂 *freufreu*.

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Hach, könnte nur jede Einführung so gut von der Hand gehen :D.

Was brauchst du dafür?

Es weihnachtelt sehr!

Juhuu, nach stundenlangem Tüfteln, Optimieren und unzähligen Programmabstürzen ist endlich meine „Wandel-Krippe“ (fast) fertig! Für die Weihnachtsfiguren habe ich eine Datei von Lettering Delights nach meinen Wünschen angepasst, sonst hätte die Maria nicht auf dem Esel reiten können und die Figuren hätten nicht so spannende Gewänder 😉

Die Idee ist, dass Maria und Josef den Dezember entlangwandern Richtung Krippe. Jeden Tag darf ein anderes Kind die drei 1/2 Reisenden verschieben. Die Idee hatte ich schon lange, aber jetzt endlich verwirklicht. Jupii!

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Jetzt muss ich nur noch hinten Magnete ankleben und die Sache ist geritzt.

Dateien:

LD Magi Cut it Set

Schriftart LD Skinny Pinny

unzählige Paperpacks von LD

Zahlen Label Frame Tag von Silhouette