Die Mini Me Zeichenschule

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Buchdaten:

Titel: Frau Annika und ihr Papierfräulein: Die Mini-Me Zeichenschule
Autorin: Frau Annika 
ISBN-13: 9783772483806
Verlag: Frechverlag
Seiten: 96
Preise: 15,50€ (A) 14,99€ (D)

Buchtrailer:

Um was geht’s:

Mit diesem Buch lernt man die Basics, die man braucht um sich selbst als stilisiertes Mini-Persönchen zu zeichnen, auszuschneiden und in reale Umgebungen einzufügen. Als Selfie der besonderen Art sozusagen. Für was man so etwas braucht? Ich finde das eine wunderschöne Weise ein Fototagebuch zu gestalten und dabei seine Zeichen- und Malskills zu verbessern. Aber es gibt ungefähr drölfzig Gründe mehr so ein lustiges Mini-Me in die Welt zu setzen (z.B.: um seinen Spieltrieb zu befriedigen 😉 ) !

Aufbau:

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt. Das sind:

  1. Zeichengrundlagen: Hier lernt man die wichtigsten Grundlagen zum Zeichnen der Mini-Mes, wie Anatomie, Körperformen, Posen, Gesichtsausdrücke etc. Denn die kleinen Papierfräulein sehen zwar lustig und einfach aus, aber um etwas vereinfachen zu können, muss man die Essenz dessen beherrschen. Zumindest wenn man etwas Neues kreieren will.
  2. Technik: Hier lernt man welche Farben, Stifte, Papier, Werkzeuge und Hilfsmittel Frau Annika verwendet, wie man Haut darstellt – kurz wie man das Mini-Me am besten koloriert. Aber auch wie man seine Miniatur-Persönlichkeit ausschneidet, mit Aufstellern versieht und fotografiert wird dem geneigten Leser hier näher gebracht. Hier finde ich die Material-Empfehlungen der Autorin sehr hilfreich, weil man so nicht lange suchen muss, sondern bei Bedarf gezielt kaufen kann. Dadurch spart man sich unnötige Geldausgaben für die sowieso teuren Künstlermaterialien.
  3. Papierfräulein: Dieses Kapitel widmet Frau Annika ganz der Frage: Wie kann ich das Papierfräulein in Szene setzen? Für was kann ich mein Mini-Me verwenden? Man erhält viele Impressionen für Einsatzmöglichkeiten und Erweiterungen derselben durch Verwendung in Glückwunschkarten, Bildern, besondern Geschenken etc. Hierfür werden ganz tolle Anleitungen für Pop-Up-Karten, Dioramen und die Erstellung von Anziepüppchen zur Verfügung gestellt.
  4. Bildergalerie: In der Bildergalerie findet man eindrückliche Beispiele für das Mini-Me in Aktion. Das habe ich besonders wertvoll gefunden, da man wirklich inspiriert und vom Zauber der Mini-Mes eingefangen wird.
  5. Übungsblätter: Diese sind nicht im Buch in ausgedruckter Weise inkludiert. Um die Blätter zu erhalten erstellt man einen Account beim Frechverlag und ladet die Übungsblätter mit dem im Buch enthaltenen Freischaltcode herunter. Mit den Blättern habe ich mich getraut das Ganze zu wagen und auch gespürt wie unglaublich eingerostet ich im Zeichnen von Personen bin, beziehungsweise noch auf dem Level feststecke, den ich seit meiner Jugend nicht weiter ausgebaut habe. Für mich eine ganz tolle Erfahrung hier Hilfe außerhalb meiner Komfortzone zu haben und stressfrei dazuzulernen.

Buchgestaltung:

Layout und Strukturierung des Buches sind sehr übersichtlich und ansprechend gestaltet. Auch die Bilder sind sehr anschaulich und inspirieren zum Selberausprobieren!
Durch die Broschur und das gut gewählte Format kann man das Buch überall mit hinnehmen, gleichzeitig bleiben die Bilder groß genug, um auch Details zu erkennen.
Jedes Kapitel beginnt mit einer Inhaltsangabe und wird durch eine eigene Farbe definiert. Diese spiegelt sich an der Seitennummerierung wieder, wo auch der Kapitelname zu finden ist. So findet man sich spielend leicht zurecht. Da hat jemand wirklich mitgedacht – bravo!

Selbstversuch:

Persönliches Fazit:

Ich habe noch nie so eine flüssige und leicht zu konsumierende Zeichenschule genossen! Innerhalb von eineinhalb Tagen verschlungen, druckte ich anschließend die Übungsblätter aus, um sofort loszulegen. Ich stützte mich auch schwer auf diese, um meine anfänglichen Schwierigkeiten zu überwinden. Das ist überaus praktisch, denn mit Menschen zeichnen habe ich normalerweise einfach Probleme. Aber die Blätter zeigen die Grobvorgabe einer Pose  und damit auch die Größe der Gliedmaßen, des Kopfes und Rumpfes. Dadurch kann man sich auf das Gesicht und andere Details konzentrieren und bekommt ein Gespür dafür, wie die Verhältnisse beim Kindchen-Schema funktionieren.
Mir wurde auch bewusst wie langweilig meine Gesichtsausdrücke bis jetzt waren und wie schwierig Gewandfalten sind 😀 Aber Übung macht bekanntlich den Meister und genau das werde ich jetzt machen!

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal

Franziska Schriftzug 2

 

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